Deutschland, Volkswirtschaft

BERLIN - Immer mehr Studienabbrecher starten nach einem Medienbericht eine betriebliche Ausbildung.

18.07.2017 - 05:50:24

Presse: Immer mehr Studienabbrecher starten Ausbildung. 43 Prozent aller Abbrecher hätten 2016 im ersten halben Jahr nach der Exmatrikulation eine Fachausbildung begonnen, berichten die Dortmunder "Ruhr Nachrichten" (Dienstag) unter Berufung auf eine Studie für den Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK). Das seien fast doppelt so viele wie 2008 mit 22 Prozent. Konkret waren es im vergangenen Jahr 60 000.

Der DIHK stellt an diesem Dienstag (10.30 Uhr) in Berlin die Ergebnisse einer breit angelegten Umfrage zur Situation der Dualen Ausbildung vor. Eingeflossen sind fast 10 500 Antworten aus Unternehmen - zu ihren Lehrstellenangeboten, wachsenden Problemen der Betriebe bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen, Erfahrungen mit Azubis und Berufsschulen, aber auch mit neuen Zielgruppen wie Studienabbrechern.

Nach dem Anfang April veröffentlichten Berufsbildungsbericht der Bundesregierung können auf dem deutschen Lehrstellenmarkt theoretisch derzeit 100 Schulabgänger aus 104 Ausbildungsangeboten wählen. Die Gesamtzahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge war zuletzt mit etwa 520 000 ziemlich konstant - allerdings wurden fünf Jahre davor noch rund 50 000 mehr besiegelt. Eine Erklärung ist die demografische Entwicklung mit weniger Jugendlichen in Deutschland, aber auch der Trend zum Studium: Im Wintersemester 2016/17 starteten gut eine halbe Million Menschen in ihr erstes Hochschulsemester.

Eine "zentrale Herausforderung" für den Ausbildungsmarkt sind dem Regierungsbericht zufolge sogenannte Passungsprobleme - etwa weil Jugendliche mit ihren Abschlüssen nicht den Ansprüchen der Firmen genügen oder weil sie nicht mobil genug sind. Zum Stichtag 30. September 2016 wuchs die Zahl nicht vergebener Ausbildungsplätze im Vorjahresvergleich um 4,5 Prozent auf 43 500. Zugleich gingen 20 600 Jugendliche leer aus.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

SPD will die Kurve kriegen - stundenlange Spitzenrunde in Berlin (Wirtschaft, 24.11.2017 - 06:47) weiterlesen...

Stillstand beim Dieselfonds für Kommunen - Finanzlücke. Auch die Finanzierung ist noch nicht geklärt. "Wir kommen nicht voran, das ist ärgerlich", sagte ein Automanager der Deutschen Presse-Agentur. Es sei noch kein einziger Cent geflossen, es gebe keine Kontonummer, kein Antragsformular, keine Satzung und keinen Beirat, der Projekte beschließen könne. Die Bürokratie sei zu langsam. BERLIN - Beim geplanten milliardenschweren Dieselfonds für eine bessere Luft in Kommunen gibt es immer noch keine Fortschritte. (Boerse, 24.11.2017 - 06:33) weiterlesen...

Milliardenauftrag an Bremer Lürssen-Werft aus Australien. Das teilte Premierminister Malcolm Turnbull am Freitag in Sydney mit. Der Auftrag habe ein Volumen von vier Milliarden australischen Dollar (2,57 Mrd. Euro). Der Baubeginn in Adelaide sei ab Mitte kommenden Jahres vorgesehen. SYDNEY - Die australische Regierung hat einen Milliardenauftrag zum Bau von zwölf Patrouillenbooten an die Bremer Lürssen-Werft vergeben. (Boerse, 24.11.2017 - 06:32) weiterlesen...

Stegner: Über Änderung des Groko-Kurses müsste SPD-Basis abstimmen. "Eine Änderung der Parteibeschlüsse zur Absage einer neuen großen Koalition - zu der ich nicht rate - wäre ohne eine Beteiligung der Parteimitglieder nicht möglich", sagte Stegner der "Passauer Neuen Presse" (Samstag). PASSAU - Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Ralf Stegner hält ein Abrücken der Sozialdemokraten von ihrem Nein zu einer großen Koalition ohne Befragung der Parteimitglieder für ausgeschlossen. (Wirtschaft, 24.11.2017 - 06:22) weiterlesen...

Heil nach Spitzentreffen: SPD verschließt sich Gesprächen nicht. Generalsekretär Hubertus Heil sagte in der Nacht zu Freitag nach achtstündigen Beratungen der SPD-Führung, gemeinsam habe man das Gespräch mit dem Bundespräsidenten ausgewertet. "Die SPD ist der festen Überzeugung, dass gesprochen werden muss. Die SPD wird sich Gesprächen nicht verschließen", sagte Heil. BERLIN - Die SPD hat nach dem Treffen von Parteichef Martin Schulz mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ihre Gesprächsbereitschaft zur Lösung der Regierungskrise unterstrichen. (Wirtschaft, 24.11.2017 - 06:18) weiterlesen...

WOCHENVORSCHAU: Termine bis 7. Dezember 2017. FRANKFURT - Wirtschafts- und Finanztermine bis Donnerstag, WOCHENVORSCHAU: Termine bis 7. Dezember 2017 (Boerse, 24.11.2017 - 06:02) weiterlesen...