Regierungen, Deutschland

BERLIN - Die Zahl der Menschen, die trotz eines Jobs Hartz IV beziehen, ist seit 2013 um rund 138.000 von 1,3 auf knapp 1,2 Millionen gesunken.

29.08.2017 - 05:29:25

Presse: Zahl der Aufstocker trotz Mindestlohn nur gering gesunken. Das berichtete die "Rheinischen Post" (Dienstag) unter Berufung auf eine Statistik der Bundesagentur für Arbeit. Zugleich ging der Anteil der Hartz-IV-Bezieher an den erwerbsfähigen Leistungsberechtigten im gleichen Zeitraum zurück: Machten die sogenannten Aufstocker 2013 noch 30 Prozent aus, so waren es im April des laufenden Jahres nur noch 26 Prozent.

Die Bundesagentur für Arbeit führte den Rückgang dem Bericht zufolge auf die gute Konjunktur zurück, die Einführung des Mindestlohns mache sich indes kaum bemerkbar. "Wenn der Arbeitsmarkt gut läuft, kommen diejenigen schneller an existenzsichernde Stellen, die zumindest bereits geringfügig beschäftigt sind", sagte eine Sprecherin.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Handwerk warnt vor Belastung der Sozialkassen durch Mütterrente. Das Handwerk sei "ganz entschieden" gegen die CSU-Forderung nach weiteren Nachbesserungen bei der Mütterrente, sagte Wollseifer der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstag). BERLIN - Der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Hans Peter Wollseifer, hat die Jamaika-Unterhändler von Union, FDP und Grünen vor neuen Belastungen für die Sozialkassen gewarnt. (Wirtschaft, 19.10.2017 - 05:51) weiterlesen...

Ultimatum der spanischen Regierung an Katalonien läuft ab. Der Chef der katalanischen Regionalregierung, Carles Puigdemont, soll bis zu diesem Zeitpunkt erklären, ob er die Bestrebungen für einen eigenen Staat abbricht und die verfassungsmäßige Ordnung mit Katalonien als festen Bestandteil von Spanien respektiert. Puigdemont hat dies bisher abgelehnt und stattdessen die Aufnahme von Gesprächen verlangt. MADRID/BARCELONA - Im Konflikt mit der nach Unabhängigkeit strebenden Region Katalonien läuft am (morgigen) Donnerstag (10.00 Uhr) ein Ultimatum der spanischen Zentralregierung ab. (Wirtschaft, 19.10.2017 - 05:46) weiterlesen...

Merkel will bei Gipfel Finanzhilfen für die Türkei infrage stellen. Nach Angaben aus deutschen Regierungskreisen könnte mit einem solchen Schritt auf die andauernde Inhaftierung von Journalisten und Menschenrechtlern in dem Land reagiert werden. Eigentlich sind der Türkei für den Zeitraum 2014 bis 2020 sogenannte EU-Heranführungshilfen in Höhe von 4,45 Milliarden Euro versprochen. BRÜSSEL - Beim EU-Gipfel in Brüssel will Bundeskanzlerin Angela Merkel an diesem Donnerstag mit ihren Kollegen über Möglichkeiten zur weiteren Reduzierung der Finanzhilfen für die Türkei reden. (Wirtschaft, 19.10.2017 - 05:28) weiterlesen...

Länder wollen Arbeitsmarktchancen für Ausreisepflichtige verbessern. Die Menschen, die jahrelang in Deutschland lebten, müssten auch ein Recht haben, arbeiten zu gehen, sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur vor der am Donnerstag in Saarbrücken beginnenden Ministerpräsidentenkonferenz. SAARBRÜCKEN/BERLIN - Die rheinland-pfälzische Regierungschefin Malu Dreyer hat sich dafür ausgesprochen, ausreisepflichtigen, aber geduldeten Migranten den Zugang zum Arbeitsmarkt zu erleichtern. (Wirtschaft, 19.10.2017 - 05:19) weiterlesen...

Maas: 'Lufthansa soll Air-Berlin-Tickets akzeptieren'. "Es sollte im eigenen Interesse der Lufthansa liegen, sich jetzt möglichst kulant gegenüber den Kunden zu zeigen, und Air-Berlin-Tickets auf den von ihr übernommenen Strecken zu akzeptieren", sagte Maas den Zeitungen der "Funke Mediengruppe" (Donnerstag). Dies wäre ein wichtiges Signal, um Kundenvertrauen nicht zu verlieren. Ähnlich äußerte sich der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Klaus Müller: "Viele tausend Air-Berlin-Kunden werden von ihrem Geld nichts mehr wiedersehen. BERLIN - Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hat die Lufthansa nach dem Erwerb großer Teile von Air Berlin zu Kulanz aufgefordert. (Boerse, 19.10.2017 - 05:00) weiterlesen...

Britische Premierministerin: Bald Einigung mit Brüssel zu EU-Bürgern. Das teilte May kurz vor Beginn des EU-Gipfels in Brüssel in der Nacht zum Donnerstag mit. London wolle es den EU-Ausländern im Vereinigten Königreich so einfach wie möglich machen, ihren Status zu behalten. LONDON - Nach Ansicht der britischen Premierministerin Theresa May ist eine Einigung mit Brüssel zu den Bleiberechten der EU-Ausländer nach dem Brexit "zum Greifen nahe". (Wirtschaft, 18.10.2017 - 23:35) weiterlesen...