Regierungen, Spanien

BERLIN - Die Top-Wirtschaftsberater der Bundesregierung rufen Europas Politiker auf, Großbritanniens EU-Ausstieg aufzuhalten.

01.11.2016 - 17:56:25

Appell der Wirtschaftsweisen: Brexit noch stoppen. "Der Sachverständigenrat plädiert dafür, durch konstruktive Verhandlungen einen Austritt zu verhindern oder zumindest ein Nachfolgeabkommen zu schließen, das für beide Seiten den Schaden minimiert", schreiben die fünf Wirtschaftsweisen in ihrem neuen Jahresgutachten, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Es wird am Mittwoch in Berlin Kanzlerin Angela Merkel (CDU) überreicht.

In einer Volksabstimmung hatten die Briten im Juni dafür gestimmt, die EU zu verlassen. Die britische Premierministerin Theresa May will dies im Frühjahr 2017 offiziell beantragen.

"Aufgrund der Tragweite sollten die politischen Akteure (...) den Brexit nicht zu früh als gegeben hinnehmen", meinen die Ökonomen. Selbst nach dem Antrag könnte der Austritt noch gestoppt werden. In den Verhandlungen mit London dürften Zugeständnisse im Detail zwar nicht tabu sein. "Eine zu entgegenkommende Haltung könnte eine Signalwirkung mit unabsehbaren Folgen entfalten, indem sie Nachahmer animiert", warnen die Weisen.

Die kurzfristigen wirtschaftlichen Schäden allein durch das Brexit-Votum sind nach Ansicht der Experten moderat. Auch die deutsche Wirtschaft könne diese wegstecken. Langfristig dürfte das Vereinigte Königreich selbst am stärksten die negativen Folgen zu spüren bekommen.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Verkehrsminister 'verwundert' über VW-Forderung zur blauen Plakette. "Dass die Automobilindustrie Fahrverbote fordert, verwundert sehr", sagte der CSU-Politiker am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Die blaue Plakette bedeute "nichts anderes als die kalte Enteignung von Millionen von Diesel-Besitzern". Die Autoindustrie stehe "sehr deutlich in der Verantwortung", mehr Mobilität bei weniger Emissionen zu schaffen. BERLIN - Der geschäftsführende Bundesverkehrsminister Christian Schmidt hat sich irritiert über den Vorstoß von VW -Chef Matthias Müller zur blauen Plakette gezeigt. (Boerse, 11.12.2017 - 13:57) weiterlesen...

Verbraucherschützer: Klarheit bei Dieselbesteuerung rasch nötig BERLIN - Der Chef des Bundesverbands der Verbraucherzentralen verlangt von der nächsten Bundesregierung, die geringere Besteuerung von Dieselsprit im Vergleich zu Benzin rasch auf den Prüfstand zu stellen. (Boerse, 11.12.2017 - 13:04) weiterlesen...

Stabilitätswächter mahnen zur Zurückhaltung bei Staatsausgaben. "Die günstige Lage der öffentlichen Haushalte solle (...) genutzt werden, um Vorsorge für künftige Jahre zu treffen", teilte das Gremium zur Haushaltsüberwachung von Bund und Ländern nach einer Sitzung am Montag in Berlin mit. So könnten Bund, Länder und Gemeinden auch während wirtschaftlicher Flauten handlungsfähig bleiben. Die gute Haushaltslage sei vor allem der brummenden Konjunktur und niedrigen Zinsen zu verdanken. BERLIN - Trotz eines deutlichen Plus in den öffentlichen Kassen mahnt der gemeinsame Stabilitätsrat von Bund und Ländern zur Sparsamkeit. (Wirtschaft, 11.12.2017 - 12:54) weiterlesen...

Wirtschaftsverbände fordern Brexit-Unterhändler zur Eile auf. "Viele Unternehmen sind abhängig von Lieferketten, die auf mehrere nordeuropäische Länder verteilt sind und von "Just-in-time"-Lieferungen abhängen", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von sieben europäischen Industrie- und Handelskammerorganisationen am Montag. Bereits geringere Änderungen der Regeln könnten diese Lieferketten erheblich beeinträchtigen. BERLIN/LONDON - Nach dem Durchbruch in der ersten Phase der Brexit-Verhandlungen fordern Wirtschaftsverbände auf beiden Seiten des Ärmelkanals rasch Klarheit über die zukünftige Beziehung zwischen Großbritannien und der EU. (Wirtschaft, 11.12.2017 - 12:46) weiterlesen...

Bundesverfassungsgericht soll Mietpreisbremse prüfen. Die 67. Zivilkammer des Gerichts hatte bereits im September erklärt, das Gesetz für nicht verfassungsgemäß zu halten. Nun legt die Kammer diese Frage in einem anderen Mietstreit den Karlsruher Richtern vor. BERLIN - Das Berliner Landgericht will die Mietpreisbremse vom Bundesverfassungsgericht überprüfen lassen. (Boerse, 11.12.2017 - 12:14) weiterlesen...

US-Justiz lockert Klammern für HSBC - Aktie steigt. Die US-Justiz habe die enge Beobachtung des Instituts seit der 2012 verhängten Milliardenbuße für Geldwäsche in Mexiko und Geschäfte mit Iran nicht verlängert, teilte die Bank am Montag in London mit. Das US-amerikanische Justizministerium hätte das auf fünf Jahre ausgelegte Abkommen auch fortführen können. Dass dies jetzt anders gekommen ist, sei ein Zeichen dafür, dass die US-amerikanischen Behörden mit den seither eingeleiteten Maßnahmen zufrieden sind, hieß es von der Bank. Die HSBC kann jetzt nicht mehr strafrechtlich für die unter diese Vergleichsvereinbarung fallenden Vergehen belangt werden. An der Börse wurde die Nachricht positiv aufgenommen. Die Aktie legte nach der Mitteilung deutlich zu und lag zuletzt knapp zwei Prozent im Plus. LONDON - Die britische Großbank HSBC ist eine weitere Fessel ihrer skandalträchtigen Vergangenheit los. (Boerse, 11.12.2017 - 11:55) weiterlesen...