Haushalt, Steuern

BERLIN - Die SPD-Steuerpläne für die Bundestagswahl könnten nach einer Expertenberechnung Gering- und Durchschnittsverdiener klar entlasten, wenn sie umgesetzt würden.

19.06.2017 - 19:16:24

'HB': SPD-Pläne entlasten Geringverdiener um 264 Euro im Jahr. Dies geht aus Berechnungen des Finanzwissenschaftlers Frank Hechtner von der Freien Universität (FU) Berlin hervor, die dem "Handelsblatt" (Dienstag) vorliegen.

Ein alleinstehender Geringverdiener ohne Kinder mit einem Monatseinkommen von 750 Euro hätte demnach künftig etwa 264 Euro im Jahr mehr in der Geldbörse, vor allem dank sinkender Sozialabgaben. Bei 3000 Euro monatlich wären es dem Bericht zufolge gut 209 Euro. Ein Gutverdiener mit 5000 Euro Bruttomonatseinkommen hätte 562 Euro mehr in der Tasche. Ein Ehepaar mit zwei Kindern und jeweils etwa 750 Euro Monatsverdienst behielte unterm Strich im Jahr 526 Euro mehr, ergaben die Berechnungen nach Angaben der Zeitung.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Gegen Steuerhinterziehung - Griechenland will Kartenzahler belohnen. Geplant sei, monatlich 1000 Griechen auszulosen, die nachweislich viele ihrer Ausgaben elektronisch bezahlten, berichtete die griechische Nachrichtenagentur ANA-MPA am Mittwoch. Die zufällig ausgewählten Bürger sollten 1000 Euro Belohnung erhalten. ATHEN - Im Kampf gegen Steuerhinterziehung will der griechische Staat Bürger belohnen, die ihre Einkäufe mit Karte bezahlen. (Wirtschaft, 23.08.2017 - 17:43) weiterlesen...

Schäuble weist Spekulationen über Sinneswandel bei 'Eurobonds' zurück. "Die Position des Bundesfinanzministers hat sich nicht geändert. Wir arbeiten nicht an neuen Milliardentöpfen", sagte eine Ministeriumssprecherin am Mittwoch in Berlin auf Anfrage. BERLIN - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat Spekulationen über einen deutschen Sinneswandel zugunsten einer Vergemeinschaftung von Staatsschulden ("Eurobonds") in Europa zurückweisen lassen. (Wirtschaft, 23.08.2017 - 13:36) weiterlesen...

Erbschaften und Schenkungen erreichen wieder Höchststand. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte, wurden von den Finanzämtern 2016 Vermögensübertragungen in Höhe von 108,8 Milliarden Euro veranlagt, so viel wie 2014. Nach einem Rückgang von 6,2 Prozent im Jahr 2015 sei damit wieder ein Spitzenwert erreicht worden. WIESBADEN - In Deutschland haben Erbschaften und Schenkungen wieder einen Höchststand erreicht. (Wirtschaft, 23.08.2017 - 12:23) weiterlesen...

US-Präsident Trump schreckt Anleger auf - aber Steuerpläne geben Hoffnung. Während Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zur geplanten Mauer an der Grenze zu Mexiko und zur Freihandelszone Nafta vom Vortag verunsicherten, sorgten Hinweise auf Fortschritte bei der angepeilten Steuerreform eher für Optimismus. WASHINGTON - Eine Reihe jüngster Hinweise zur US-Wirtschaftspolitik sorgte am Mittwoch an den Finanzmärkten für gegensätzliche Signale. (Wirtschaft, 23.08.2017 - 10:11) weiterlesen...

TAG Immobilien will sich mit Wandelanleihe frisches Geld besorgen. Wie der MDax -Konzern am Mittwoch mitteilte, soll das Volumen der Anleihe mit einer Laufzeit von fünf Jahren (September 2022) 277 Millionen Euro betragen. Den Nettoerlös will TAG Immobilien für "allgemeine Unternehmenszwecke" und die Refinanzierung von bestehenden Verbindlichkeiten verwenden. Die Papiere sollen in einem beschleunigten Verfahren an institutionelle Anleger verkauft werden. HAMBURG - TAG Immobilien will sich mit einer Wandelanleihe am Kapitalmarkt frisches Geld beschaffen. (Boerse, 23.08.2017 - 08:23) weiterlesen...

Jeder Vierte findet soziale Gerechtigkeit wichtigstes Thema (Wirtschaft, 22.08.2017 - 17:13) weiterlesen...