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BERLIN - Die deutschen Airlines treten im Kampf um geringeren Kerosinverbrauch auf der Stelle: Die Fluglinien haben im vergangenen Jahr mit 3,64 Litern minimal mehr Kerosin pro Person und 100 Kilometer verbraucht als ein Jahr zuvor.

03.07.2017 - 13:52:25

Kerosinverbrauch deutscher Airlines minimal gestiegen. Dennoch sei dies ein Top-Wert, argumentiert der Bundesverband der deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL). "Die neuesten Zahlen belegen, dass die Maßnahmen der Luftverkehrsbranche zur Steigerung der Energieeffizienz greifen", sagte BDL-Präsident Stefan Schulte am Montag zum neuen Klimaschutzreport. 2015 hatten die deutschen Airlines mit 3,63 Litern Kerosin pro Person und 100 Kilometer eine neue Bestmarke erzielt.

Seit 1990 hätten die Fluggesellschaften den Treibstoffverbrauch pro Passagier um 42 Prozent verringert. Der Verbrauch pro Passagier sei abhängig von der Auslastung des Flugzeugs und der Strecke. Trotz hoher Wachstumsraten sei der Anteil des Luftverkehrs an den globalen CO2-Emissionen kontinuierlich von 2,92 Prozent im Jahr 2000 auf 2,55 Prozent 2014 gesunken. Der BDL sieht die Branche auf dem richtigen Weg. Technische Innovationen bewirkten, dass der Treibstoffbedarf mit jeder neuen Flugzeuggeneration um 15 Prozent sinke. Seit 1990 sei der Kerosinbedarf um 85 Prozent gewachsen, während der Luftverkehr sich mehr als verdreifacht habe.

Im Oktober 2016 hatten sich Vertreter fast aller UN-Mitgliedsländer bei einer Versammlung der UN-Luftfahrt-Organisation ICAO auf einen Mechanismus geeinigt, nach dem Airlines Lizenzen für den Ausstoß des Treibhausgases CO2 vorweisen müssen. Die Idee ist, dass Verursacher von Verschmutzung "Rechte" kaufen müssen - damit der Anreiz wächst, weniger auszustoßen und in klimafreundliche Technik zu investieren. Schulte forderte, das System müsse ab 2020 die EU-Regeln ablösen.

Am wirkungsvollsten seien Investitionen in neue Flugzeuge, urteilte der Verband. 214 neue Passagierflugzeuge wollten die deutschen Airlines in den kommenden Jahren anschaffen, heißt es in dem Bericht. Der Listenpreis für die Flieger summiere sich auf 37 Milliarden Euro. Die Investitionen könnten höher ausfallen, wenn der Gesetzgeber "wettbewerbsverzerrende Belastungen" reduzieren würde, kritisierte der Verband mit Blick auf die Luftverkehrsteuer.

"Dadurch fehlen uns inzwischen Milliarden für die Investition in energieeffizientere und leisere Flugzeuge. Das ist ökonomisch und ökologisch völlig kontraproduktiv", sagte BDL-Hauptgeschäftsführer Matthias von Randow dem Berliner "Tagesspiegel". Er sprach sich dafür aus, mit den Steuermitteln die Airlines zu fördern: "Konkret könnte die Regierung mit dem Geld die Anschaffung leiserer und sparsamerer Flugzeuge fördern."

Zum Klimaschutz habe auch die Deutsche Flugsicherung beigetragen - indem Flugzeuge immer weniger Umwege fliegen müssten, teilte der Verband mit. Die Abweichung von der Ideallinie einer Flugstrecke sei in den vergangenen Jahren in Deutschland um ein Drittel gesenkt worden. 2016 sank der CO2-Ausstoß so den Angaben zufolge um mehr als 70 500 Tonnen.

@ dpa.de

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