Regierungen, Japan

BERLIN - Die Bundesregierung rechnet weiter mit einer Beteiligung des Internationalen Währungsfonds (IWF) an der Rettung Griechenlands.

17.02.2017 - 17:30:38

Bundesregierung rechnet mit IWF-Beteiligung an Griechen-Rettung. Vor einem Treffen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit IWF-Chefin Christine Lagarde am kommenden Mittwochnachmittag in Berlin sagte eine Sprecherin des Finanzministeriums, dass es weiter Ziel sei, dass der IWF mit Expertise als auch Finanzmitteln an Bord bleibe. Nach Darstellung einer Regierungssprecherin geht es bei dem Treffen Merkels mit Lagarde um einen "allgemeinen Austausch". Am Mittwochabend empfängt Merkel EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker zu einem Arbeitsessen im Kanzleramt.

BERLIN - Die Bundesregierung rechnet weiter mit einer Beteiligung des Internationalen Währungsfonds (IWF) an der Rettung Griechenlands. Vor einem Treffen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit IWF-Chefin Christine Lagarde am kommenden Mittwochnachmittag in Berlin sagte eine Sprecherin des Finanzministeriums, dass es weiter Ziel sei, dass der IWF mit Expertise als auch Finanzmitteln an Bord bleibe. Nach Darstellung einer Regierungssprecherin geht es bei dem Treffen Merkels mit Lagarde um einen "allgemeinen Austausch". Am Mittwochabend empfängt Merkel EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker zu einem Arbeitsessen im Kanzleramt.

USA: Frühindikatoren steigen stärker als erwartet

WASHINGTON - In den USA ist der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren im Januar stärker als erwartet gestiegen. Er habe um 0,6 Prozent zum Vormonat zugelegt, teilte das private Forschungsinstitut Conference Board am Freitag in Washington mit. Im Dezember hatte der Indikator um 0,5 Prozent zugelegt. Volkswirte hatten auch im Januar mit einem Anstieg um 0,5 Prozent gerechnet.

Japan will Freihandelsabkommen mit EU vorantreiben

DÜSSELDORF/TOKIO - Japan will wegen der Sorge vor einer Abschottungspolitik der USA ein Freihandelsabkommen mit der EU vorantreiben. Seitdem US-Präsident Donald Trump das geplante asiatische TPP-Abkommen gestoppt hat und den nordamerikanischen Nafta-Vertrag neu verhandeln will, sei es "außerordentlich wichtig, möglichst rasch eine grundlegende Übereinkunft über die EPA genannte Wirtschaftspartnerschaft zwischen Japan und der EU zu erzielen", sagte der japanische Außenminister Fumio Kishida dem "Handelsblatt" (Freitag).

Japan will Freihandelsabkommen mit Europa vorantreiben

DÜSSELDORF - Japan will wegen der Sorge vor einer protektionistischen Handelspolitik der USA ein Freihandelsabkommen mit der EU vorantreiben. Seitdem US-Präsident Donald Trump das asiatische Freihandelsabkommen TPP gestoppt hat und den nordamerikanischen Nafta-Vertrag neu verhandeln will, sei "es außerordentlich wichtig, möglichst rasch eine grundlegende Übereinkunft über die EPA genannte Wirtschaftspartnerschaft zwischen Japan und der EU zu erzielen", sagte der japanische Außenminister Fumio Kishida dem "Handelsblatt". Der Zeitungsbericht wurde am Freitag vorab veröffentlicht.

Eurozone: Überschuss der Leitungsbilanz nach Rekord wieder schwächer

FRANKFURT - Der Überschuss in der Leistungsbilanz des Euroraums ist im Dezember nach einem Rekord im Vormonat wieder gesunken. Das Plus habe saisonbereinigt bei 31,0 Milliarden Euro gelegen, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mitteilte. Im November hatte der Überschuss bei revidiert 36,4 Milliarden Euro (zuvor 36,1 Milliarden Euro) gelegen und damit so hoch wie noch nie.

ROUNDUP: Britischer Ex-Premier Blair will Brexit verhindern

LONDON - Der britische Ex-Premierminister Tony Blair hält den Brexit noch für abwendbar. "Es ist Zeit, sich zu erheben und das zu verteidigen, an das wir glauben", sagte er am Freitag in London auf einem Treffen der Gruppe "Open Britain", die sich für den Verbleib in der Europäischen Union einsetzt. Viele Menschen hätten für den Brexit gestimmt, ohne die Folgen genau zu kennen. Diese Menschen müssten nun dringend aufgeklärt werden. "Das ist nicht die Zeit für Rückzug, Gleichgültigkeit und Verzweiflung", betonte Blair kurz vor einer Debatte im Parlament zum Brexit-Gesetz am kommenden Montag.

Neue Grexit-Debatte: Griechen heben Milliarden ab

ATHEN - Die griechischen Bürger haben seit Jahresbeginn mehr als 2,7 Milliarden Euro von ihren Bankkonten abgehoben. Ursache: Neue Diskussionen im In- und Ausland über einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone. Die Bankeinlagen der Griechen sind seit Ende Dezember von 131,8 Milliarden Euro auf 129,09 Milliarden Euro Mitte Februar gefallen. Viele Menschen halten ihr Erspartes in Truhen, Safes und unter ihren Matratzen versteckt. Dies ergibt sich aus Informationen aus Kreisen des Verbandes der griechischen Banken, die am Freitag in der griechischen Presse veröffentlicht wurden.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Tusk hofft auf rasche Einigung über EU-Bürger in Großbritannien. Nach der Festlegung der EU-Position für die Gespräche mit London sagte Tusk am Samstag: "Wir brauchen eine ernsthafte britische Reaktion. BRÜSSEL - EU-Ratspräsident Donald Tusk hofft bei den Brexit-Verhandlungen auf eine schnelle Einigung über die Zukunft der EU-Bürger in Großbritannien und die Briten in der EU. (Wirtschaft, 29.04.2017 - 16:53) weiterlesen...

Dieseldebatte lässt Autoindustrie bangen. VW , Daimler und BMW betonen den geringen Kraftstoffverbrauch und den geringen CO2-Ausstoß von Dieselmotoren. Und mit der neuen Abgastechnik sei auch "die Stickoxidfrage bei Neufahrzeugen gelöst", sagte VW-Sprecher Nicolai Laude der Deutschen Presse-Agentur. Nach einer Studie der Unternehmensberatung Roland Berger dürfte der Diesel-Anteil bei Mittel- und Oberklasseautos in Europa bis 2030 auf ein Drittel, bei Kleinwagen sogar gegen Null sinken. MÜNCHEN - Die wachsende Kritik am Dieselmotor lässt die Autoindustrie um Milliardeninvestitionen und Arbeitsplätze fürchten. (Boerse, 29.04.2017 - 16:32) weiterlesen...

Merkel: Rechnung für Großbritannien ist noch offen. "Daran wird gearbeitet werden", sagte die CDU-Politikerin am Samstag nach dem Gipfel der 27 verbleibenden EU-Länder in Brüssel. "Ich finde, darüber muss man auch erst einmal mit Großbritannien sprechen." Die EU-Staaten wollen, das Großbritannien für alle mit dem Austritt verbundenen Kosten aufkommt. BRÜSSEL - Beim Brexit-Sondergipfel der EU ist laut Bundeskanzlerin Angela Merkel noch nicht über die Höhe der Rechnung für Großbritannien gesprochen worden. (Wirtschaft, 29.04.2017 - 16:20) weiterlesen...

Umweltminister will zehn Kohlekraftwerke in NRW abschalten. Das sieht eine "Düsseldorfer Erklärung" vor, die am Samstag von den vier grünen Umweltministern von Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und NRW veröffentlicht wurde. Darin wird ein Ausstieg aus der Kohleverstromung gefordert. DÜSSELDORF - NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) will in den kommenden drei Jahren zehn Kohlekraftwerke in Nordrhein-Westfalen vom Netz nehmen. (Boerse, 29.04.2017 - 16:20) weiterlesen...

Hollande: 'Es geht um die Einheit Europas'. BRÜSSEL - Europa muss nach Ansicht des französischen Präsidenten François Hollande in den anstehenden Brexit-Verhandlungen mit Großbritannien zeigen, dass die EU ein Glück für die Mitgliedstaaten darstellt. "Es geht um die Einheit Europas", sagte der Franzose bei der Ankunft zu seinem letzten EU-Gipfeltreffen am Samstag in Brüssel. Es geht nicht darum, die Briten für ihren Austritt zu bestrafen, aber: "Das Vereinigte Königreich wird künftig schlechtere Bedingungen haben als heute als EU-Mitglied." Die Franzosen "können nur gewinnen, wenn sie in Europa bleiben", sagte das scheidende Staatsoberhaupt mit Blick auf die zweite Runde der französischen Präsidentschaftswahl am 7. Mai. Hollande: 'Es geht um die Einheit Europas' (Wirtschaft, 29.04.2017 - 14:35) weiterlesen...

Juncker: Brexit-Rechnung von 60 Milliarden 'vorsichtige Einschätzung'. Juncker bestätigte vor einem EU-Sondergipfel in Brüssel "vorsichtige Einschätzungen", dass es um bis zu 60 Milliarden Euro geht. "Aber es gibt keine Forderung, das ist schon präzise formuliert", sagte er. BRÜSSEL - Die Europäische Union hat sich nach Angaben von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker noch nicht auf eine finanzielle Forderung an Großbritannien beim Brexit festgelegt. (Wirtschaft, 29.04.2017 - 14:33) weiterlesen...