Regierungen, Deutschland

BERLIN - Die Bundesregierung hat eine positive Zwischenbilanz der im Mai 2015 beschlossenen Quote f√ľr den Anteil von Frauen in F√ľhrungspositionen gezogen.

08.03.2017 - 13:54:24

Bundesregierung zufrieden mit Start der Frauenquote. "Die Quote wirkt", sagte Frauenministerin Manuela Schwesig (SPD) am Mittwoch nach der Behandlung des Themas im Kabinett. Justizminister Heiko Maas (SPD) sah "das Ende der patriarchalen Systeme in den F√ľhrungsebenen" eingel√§utet.

Den Ministerien zufolge hielten sich alle börsennotierten und paritätisch mitbestimmten Unternehmen, die 2016 neue Aufsichtsratsposten zu besetzen hatten, an die Quote von 30 Prozent. Rund 70 Prozent der 362 betrachteten Firmen setzten sich Zielgrößen.

In den Unternehmen und in der Gesellschaft habe es einen Kulturwandel gegeben, betonte Schwesig. Allerdings bewege sich auf der Vorstandsebene der Unternehmen noch zu wenig. Dort seien Frauen nach wie vor stark unterrepr√§sentiert. "Hier m√ľssen wir auch √ľber Nachbesserungen am Gesetz nachdenken."

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries mahnte eine st√§rkere F√∂rderung von Frauen an. "Seit Gerhard Schr√∂ders Kanzlerschaft hat die Wirtschaft immer wieder versprochen, mehr Frauen in F√ľhrungspositionen zu bringen", sagte die SPD-Politikerin dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Passiert ist zu wenig."

Die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Nadine Sch√∂n, sprach vom Erreichen eines Etappenziels. "Besonders bei der Besetzung der Vorstandsposten sind Frauen nach wie vor stark unterrepr√§sentiert und auch im √∂ffentlichen Dienst ist die geschlechtergerechte Besetzung der F√ľhrungspositionen noch nicht erreicht."

Die Initiative FidAR (Frauen in die Aufsichtsr√§te) mahnte ebenfalls, sich nicht vom Erfolg der Frauenquote blenden zu lassen. Die bislang wenig ehrgeizigen Ziele eines Teils der Unternehmen, ambitionierte individuelle Zielgr√∂√üen f√ľr mehr Frauen in F√ľhrungspositionen festzulegen, tr√ľbten die Bilanz, sagte FidAR-Pr√§sidentin Monika Schulz-Strelow.

Das Gesetz f√ľr eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und M√§nnern in F√ľhrungspositionen verpflichtet rund 100 Unternehmen seit Anfang 2016, bei Neubesetzungen im Aufsichtsrat sicherzustellen, dass mindestens 30 Prozent der Posten von Frauen besetzt werden. 3500 weitere Firmen m√ľssen sich zumindest verbindliche Ziele f√ľr die Erh√∂hung des Frauenanteils in F√ľhrungspositionen setzen. F√ľr die wichtigeren Vorstandsposten gibt es keine Frauenquote.

@ dpa.de

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