Indikatoren, Regierungen

BERLIN - Deutschlands Arbeitgeber fordern zum Jahreswechsel eine wachstumsfreundlichere Politik.

29.12.2016 - 05:31:26

Arbeitgeberpräsident: 'Nicht von guten Zahlen heute leiten lassen'. "Mein dringender Appell an alle Parteien lautet für 2017: Handeln Sie verantwortlich für die Zukunft. Lassen sie sich nicht von den guten Zahlen heute, sondern von den Notwendigkeiten für morgen leiten", sagte Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf den Bundestagswahlkampf.

""Mehr Wirtschaft wagen" muss das Regierungsmotto werden." Deutschland brauche mehr Freiraum für Innovationen, weniger Regulierung, weniger Bürokratie und keine neue Lasten für Arbeitnehmer und Betriebe, sagte Kramer.

"Mir ist auch der Ton des Wahlkampfes wichtig: Statt zu polarisieren, müssen wir gemeinsam an vernünftigen Lösungen für schwierige Herausforderungen arbeiten", verlangte der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA). Die Sozialpartner hätten da viel Erfahrung.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

WAHL: Weidel bereit zur AfD-Fraktionsführung mit Gauland. Das sagte sie am Sonntagabend bei der AfD-Wahlparty in Berlin. Das gute Abschneiden der AfD bei der Bundestagswahl sei Auftrag zur politischen Veränderung. BERLIN - AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel steht bereit, die neue Fraktion im Bundestag gemeinsam mit dem zweiten Spitzenkandidaten Alexander Gauland anzuführen. (Wirtschaft, 24.09.2017 - 19:41) weiterlesen...

WAHL: Petry lässt Zukunft als Parteichefin offen. "Das ist eine Frage, die stellt sich heute Abend auch nicht", sagte Petry am Sonntag in der ARD. Sie habe immer Politik gemacht, "bei der ich die Sachthemen im Vordergrund sehen wollte". Es sei auch weiterhin Aufgabe der AfD, "eine konservative Wende vernünftiger Politik in Deutschland herbeizuführen". Sie werde sich für eine gute Kontroverse, aber auch eine vernünftige Debatte im Parlament einsetzen. BERLIN - AfD-Chefin Frauke Petry hat ihre Zukunft als Parteivorsitzende offen gelassen. (Wirtschaft, 24.09.2017 - 19:38) weiterlesen...

WAHL: Weil verteidigt Absage an große Koalition in Berlin. BERLIN - Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil hat die Entscheidung der Sozialdemokraten verteidigt, nach der historischen Niederlage bei der Bundestagswahl in die Opposition zu gehen. "Die große Koalition ist heute abgewählt worden", sagte der SPD-Politiker im ZDF. Union und SPD hätten als Regierungspartner herbe Verluste verzeichnet. "Es ist zwingend notwendig, dass die Alternativen zur Regierungspolitik aus dem demokratischen Zentrum heraus formuliert werden." In Niedersachsen findet am 15. Oktober eine vorgezogene Landtagswahl statt. WAHL: Weil verteidigt Absage an große Koalition in Berlin (Wirtschaft, 24.09.2017 - 19:36) weiterlesen...

WAHL/Zentralrat: Deutschland vor größter Herausforderung seit 1949. "Erstmals ist eine rechtspopulistische Partei, mit starken Überschneidungen zur rechtsextremen Szene, in dieser Größenordnung in den Bundestag gewählt worden", teilte der Zentralrat am Sonntagabend mit. Die anderen Parteien im Bundestag dürften sich von der AfD weder gegeneinander ausspielen noch provozieren lassen. "Ich erwarte von unseren demokratischen Kräften, dass sie das wahre Gesicht der AfD enthüllen und die leeren, populistischen Versprechen der Partei entlarven", sagte Zentralratspräsident Josef Schuster. BERLIN - Der Zentralrat der Juden in Deutschland sieht nach der Bundestagswahl Deutschland vor der größten demokratischen Herausforderung seit 1949 - dem Jahr ihrer Gründung. (Wirtschaft, 24.09.2017 - 19:35) weiterlesen...

WAHL: Europas Liberale jubeln über FDP-Ergebnis. "Die deutschen Liberalen feiern heute Abend ein großartiges Comeback", erklärte der Fraktionsvorsitzende Guy Verhofstadt am Sonntagabend. BRÜSSEL - Die Liberalen im Europaparlament haben sich euphorisch über den Wiedereinzug der FDP in den Bundestag gezeigt. (Wirtschaft, 24.09.2017 - 19:34) weiterlesen...

WAHL: Lindner wird FDP-Fraktionschef im Bundetag. FDP-Vize Wolfgang Kubicki will ihn bei der konstituierenden Sitzung der Fraktion an diesem Montag vorschlagen, wie am Sonntagabend in FDP-Kreisen zu erfahren war. Lindner führte die FDP nach vier Jahren wieder zurück in den Bundestag. Die Liberalen lagen bei den ersten Hochrechnungen bei gut zehn Prozent der Stimmen. Nachdem die SPD eine Wiederauflage der großen Koalition ausgeschlossen hat ist jetzt eine sogenannte Jamaika-Koalition aus Union, FDP und Grünen am wahrscheinlichsten. Lindner sagte, die Liberalen wollten Verantwortung übernehmen. BERLIN - FDP-Chef Christian Lindner soll Fraktionsvorsitzender seiner Partei im Bundestag werden. (Wirtschaft, 24.09.2017 - 19:34) weiterlesen...