Deutschland, Volkswirtschaft

BERLIN - Deutschlands Arbeitgeber erwarten von der Politik zur Bundestagswahl ein Aufbrechen lähmender Strukturen bei der Bildung.

04.07.2017 - 13:47:24

Arbeitgeber rufen zu Neuaufbruch für mehr Bildung in Deutschland auf. "Wir brauchen eine gemeinsame Bildungsstrategie von Bund, Ländern und Kommunen", forderte Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer am Dienstag bei einer Veranstaltung in Berlin. "Wir müssen sehr viel investieren in Ganztagsbeschulung, in Ganztagskitas", verlangte Kramer.

Nach wie vor leide das Land unter dem Missstand, "dass Bildung in sehr viel stärkerem Maß als in anderen Ländern von der sozialen Herkunft abhängt". Ein Grund ist laut Kramer, dass weniger auf Ganztagsschulen Wert gelegt werde als in vielen anderen Ländern. Was das Elternhaus heute oft nicht mehr liefern könne, müsse stärker in der frühkindlichen Bildung und im Schulwesen geleistet werden.

Im Jahr 2030 werde es sechs Millionen Menschen weniger im erwerbsfähigen Alter geben. Deshalb müssten Kinder auch aus ärmeren oder migrationsstämmigen Elternhäusern forciert in die Lage versetzt werden, gute Abschlüsse zu machen. "Wir haben immer noch einen zu großen Anteil an jungen Menschen, die ohne jegliche Berufsausbildung ins Leben gehen." Jugendliche müssten zudem bei Bedarf stärker beraten werden, so dass sie nicht ein Studium oder eine Ausbildung anfangen, die sie eigentlich gar nicht machen wollen und abbrechen.

Den Ländern warf Kramer vor, Finanzmittel des Bundes für Schule und Bildung aus Sorge um ihre Bildungszuständigkeit auszuschlagen. An die Länder wandte er sich mit dem Appell: "Beharrt nicht auf einer Selbstständigkeit, die ihr gar nicht finanzieren könnt."

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Devisen: Eurokurs gefallen - EZB-Referenzkurs: 1,1736 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1736 (Dienstag: 1,1766) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8521 (0,8499) Euro. FRANKFURT - Der Kurs des Euro ist am Mittwoch gefallen. (Boerse, 13.12.2017 - 16:12) weiterlesen...

523 300 neue Ausbildungsverträge - Leichter Anstieg. Es sind damit 3000 mehr als im Vorjahr, wie das Bundesbildungsministerium am Mittwoch in Berlin mitteilte. Handwerk, öffentlicher Dienst und freie Berufe steuerten knapp 3000 neue Ausbildungsplätze bei. Die Zahl der außerbetrieblichen Ausbildungsverträge, mit denen der Staat benachteiligten jungen Menschen hilft, sank weiter: um 8,7 Prozent auf 15 900. Die neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge hatte das Bundesinstitut für Berufsbildung in Bonn untersucht. BERLIN - Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge ist in diesem Jahr leicht auf 523 300 gestiegen. (Wirtschaft, 13.12.2017 - 16:11) weiterlesen...

Umwelthilfe scheitert im Abgasskandal mit Klagen gegen das KBA. Der Verband sei nicht klageberechtigt, entschied die dritte Kammer des Gerichts. Über den Inhalt der Klagen wurde nicht verhandelt. Die Umweltschützer wollten mit den Klagen gegen das nach ihrer Auffassung unzureichende Vorgehen der Behörde gegen den Betrieb unzulässiger Abschalteinrichtungen für die Abgasreinigung in Autos vorgehen. Der Verband wollte unter anderem erreichen, dass das KBA die Typengenehmigungen von zwei Opel-Modellen zurücknimmt. Zudem sieht die DUH die Rückrufanordnung gegenüber Volkswagen als nicht ausreichend an. Beigeladen in vier Verfahren war Opel und in einem Verfahren Volkswagen. SCHLESWIG - Das schleswig-holsteinische Verwaltungsgericht hat am Mittwoch Klagen der Deutschen Umwelthilfe gegen das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) im Abgasskandal abgewiesen. (Boerse, 13.12.2017 - 16:05) weiterlesen...

GfK: Bis zu 400 Stellen am Nürnberger Firmensitz bedroht. Am Firmensitz in Nürnberg könnten 400 Stellen wegfallen, teilte ein Unternehmenssprecher am Mittwoch auf Nachfrage mit. Allerdings liefen dazu noch Verhandlungen mit Arbeitnehmervertretern. Geplant sei zudem, 17 der 23 Standorte in Deutschland zu schließen und die Geschäfte stärker in der Nürnberger Zentrale zu bündeln. Daher könnten sich die Angaben zum geplanten Stellenabbau dort noch ändern - "je nachdem wie viele zum Umzug nach Nürnberg bereit sind", betonte der Sprecher. In Deutschland hat die GfK rund 2300 Mitarbeiter, davon aktuell rund 1900 in Nürnberg. NÜRNBERG - Die Pläne für den radikalen Konzernumbau beim Marktforscher GfK nehmen Formen an. (Boerse, 13.12.2017 - 16:05) weiterlesen...

ITU: Bald 50 Millionen Tonnen Elektroschrott im Jahr. Weltweit sind nach Einschätzung der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) im vergangenen Jahr 44,7 Millionen Tonnen angefallen, bis 2021 werden es 52,2 Millionen Tonnen sein. Damit verbunden seien wachsende Umwelt- und Gesundheitsrisiken wegen der oft fahrlässigen und falschen Deponierung, teilte die UN-Sonderorganisation am Mittwoch in Genf mit. Nur 20 Prozent des Abfalls aus ausrangierten Handys, Laptops, Fernsehern und Kühlschränken würden aktuell wiederverwertet. Dabei seien die Bestandteile der Elektronikgeräte äußerst wertvoll. GENF - Der Berg an Elektroschrott wird immer höher. (Boerse, 13.12.2017 - 16:01) weiterlesen...

Börse Frankfurt-News: Ausgeblendete Risiken. Doch trotz des steigenden Optimismus sieht Goldberg den Markt nicht in Not und setzt auf einen harmonischen Jahresausklang. FRANKFURT (DEUTSCHE-BOERSE AG) - Profis kaufen zu, während Privatanleger kleine Gewinne mitnehmen. (Boerse, 13.12.2017 - 16:00) weiterlesen...