Spanien, Italien

BERLIN - Der Freiburger Ökonom und "Wirtschaftsweise" Lars Feld hat sich nach den Reformvorschlägen von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker gegen eine zügigen Ausweitung der Euro-Zone ausgesprochen.

14.09.2017 - 11:03:24

'Wirtschaftsweiser' Feld gegen schnelle Ausweitung der Euro-Zone. "Ich habe den Eindruck, dass Herr Juncker den Schuss nicht gehört hat. Wenn man vor dem Hintergrund der weiterhin nicht vollständig bewältigten Probleme im Euro-Raum, der Absetzungsbewegungen, die es in Osteuropa gibt, und dem Brexit-Votum einfach nur mit mehr Europa antwortet, und das im heikelsten Bereich der europäischen Einigung, dann hat man sicher ein Problem auf der Ebene der Kommission", sagte Feld am Donnerstag im Radioprogramm SWR Aktuell.

Die Euro-Krise habe gezeigt, wie wichtig es sei, dass in den Mitgliedsstaaten einer Währungsunion in etwa gleiche wirtschaftliche Verhältnisse herrschten. "Dass die Einführung des Euro in den Verträgen drinsteht, heißt ja nicht, dass man schnell reagieren muss. Wir sollten genügend Zeit verstreichen lassen, um sicherzustellen, dass diese realwirtschaftliche Konvergenz da ist", sagte er.

Wenige Tage vor der Bundestagswahl hatte Juncker am Vortag mit brisanten Vorschlägen die Debatte über die Zukunft der EU angeheizt. So will er eine möglichst rasche Einführung des Euro in allen EU-Staaten, also auch in ärmeren Ländern wie Rumänien und Bulgarien. Außerdem sollten alle EU-Länder der Schengenzone ohne Grenzkontrollen beitreten.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Ex-IWF-Chef Rato muss wegen Bankia-Börsengangs auf die Anklagebank. Am Freitag wurde die Eröffnung der mündlichen Verhandlung angeordnet, wie die Justiz mitteilte. Einen Termin gab der zuständige Ermittlungsrichter am Nationalen Gerichtshof in Madrid, Fernando Abreu, vorerst nicht bekannt. MADRID - Im Verfahren um geschönte Bilanzen beim Börsengang der spanischen Krisenbank Bankia im Juli 2011 muss der frühere Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF) und Ex-Bankenchef Rodrigo Rato auf die Anklagebank. (Wirtschaft, 17.11.2017 - 19:44) weiterlesen...

Europa Schluss: Verluste - Erholungsversuch schon wieder beendet. Nachdem die Investoren am Vortag die Chance auf eine Trendwende gewittert und beherzt zugegriffen hätten, nehme nun die Unsicherheit wieder zu, hieß es aus den Handelsräumen. Börsianer werteten dies mit Blick auf den Kursverlauf bis Jahresende eher als negatives Zeichen. Eine Rolle spielte zu Wochenschluss der stabilisierte Eurokurs . PARIS/LONDON/MADRID - An Europas Börsen ist der jüngste Erholungsversuch am Freitag bereits wieder versiegt. (Boerse, 17.11.2017 - 18:44) weiterlesen...

Aktien Europa Schluss: Verluste - Erholungsversuch endet bereits nach einem Tag. Nachdem die Investoren am Vortag die Chance auf eine Trendwende gewittert und beherzt zugegriffen hätten, nehme nun die Unsicherheit wieder zu, hieß es aus den Handelsräumen. Börsianer werteten dies mit Blick auf den Kursverlauf bis Jahresende eher als negatives Zeichen. Eine Rolle spielte zu Wochenschluss der Eurokurs , der sich stabilisierte. PARIS/LONDON - An Europas Börsen hat der Erholungsversuch vom Vortag am Freitag bereits wieder geendet. (Boerse, 17.11.2017 - 18:09) weiterlesen...

EU will soziale Spaltung überwinden. Feierlich bekannten sich die 28 Staaten am Freitag in Göteborg zu gemeinsamen sozialen Standards, darunter faire Löhne, Hilfe bei Arbeitslosigkeit und angemessene Renten. Konkret schlug EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker eine drastische Ausweitung des Austauschprogramms Erasmus vor, was aber mittelfristig 30 Milliarden Euro kosten würde. GÖTEBORG - Die Europäische Union will mehr für soziale Gerechtigkeit, gute Jobs und Bildungschancen tun, um den Kontinent zu einen und EU-Gegnern den Wind aus den Segeln zu nehmen. (Wirtschaft, 17.11.2017 - 17:38) weiterlesen...

Staatsanwaltschaft beantragt Auslieferung Puigdemonts an Spanien. BRÜSSEL - Die Staatsanwaltschaft in Belgien hat die Auslieferung des entmachteten katalanischen Regionalpräsidenten Carles Puigdemont und vier seiner Ex-Minister an Spanien gefordert. Das teilten Anwälte Puigdemonts nach der ersten Anhörung vor einem erstinstanzlichen Untersuchungsgericht am Freitag in Brüssel mit. Der bestehende europäische Haftbefehl solle vollstreckt werden, forderte die Staatsanwaltschaft demnach. Eine Entscheidung fiel noch nicht. Der Termin für das Plädoyer der Verteidigung wurde nach Justizangaben für den 4. Dezember angesetzt. Staatsanwaltschaft beantragt Auslieferung Puigdemonts an Spanien (Wirtschaft, 17.11.2017 - 17:03) weiterlesen...

Juncker will EU-Austauschprogramm Erasmus ausbauen. Wenn doppelt so viele junge Menschen davon profitieren sollten, müssten aber auch 30 Milliarden Euro in die Hand genommen werden, sagte er am Freitag nach dem Sozialgipfel der EU-Staats- und Regierungschefs in Göteborg. GÖTEBORG - EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker will das Austauschprogramm Erasmus für Studenten und junge Berufstätige deutlich ausbauen. (Wirtschaft, 17.11.2017 - 17:02) weiterlesen...