Regierungen, Deutschland

BERLIN - Der CDU-Wirtschaftsrat hat vor weiteren Belastungen der Rentenkasse gewarnt und ein besseres Informationssystem für die Bürger gefordert.

29.12.2016 - 05:29:25

CDU-Wirtschaftsrat warnt vor weiteren 'Rentengeschenken'. "Ich bin gegen jegliche Rentengeschenke, weil ich glaube, dass in dieser Legislaturperiode schon zu ausgiebig Rentengeschenke verteilt wurden", sagte der Generalsekretär des Verbandes, Wolfgang Steiger, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin mit Blick auf die Rente ab 63 und Verbesserungen bei der Mütterrente.

Er nannte es "schlimm", würde der jungen Generation nach diesem Rentenpaket noch mehr aufgelastet. Die CSU etwa verlangt aber erneut mehr Mütterrente. Steiger sagte, eine große Koalition aus CDU, CSU und SPD sollte für große Projekte stehen. Im Bundestag habe sie eine breite Basis dafür, das Rentensystem auf die wachsende Zahl von Rentnern einzustellen. "Mit dem Rentenpaket hat sie das Gegenteil getan." Um das Rentensystem abzusichern, müsse das steigende Lebensalter mit der Lebensarbeitszeit gekoppelt werden, forderte Steiger.

Das würde bedeuten, dass die Menschen in der Regel länger arbeiten müssen. Das befürworten auch die Junge Union und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU). Steiger warnte: "Eine Erhöhung des Rentenbeitrags wäre arbeitsplatzgefährdend. Und eine Senkung des Rentenniveaus für die Empfänger wäre auch nicht gerechtfertigt, weil viele Menschen es schwer haben, mit der Rente zurecht zu kommen."

Steiger forderte ein Renteninformationssystem wie in Dänemark und Schweden. "Dort kann jeder - wie beim Geldabheben an einem Geldautomaten - den aktuellen Stand seiner gesamten Alterssicherung abrufen." Auf Knopfdruck könne man sehen, welche Ansprüche in der gesetzlichen Rente, in der betrieblichen und privaten Altersvorsorge erworben wurden und bei Renteneintritt zu erwarten sind.

@ dpa.de

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