Regierungen, Deutschland

BERLIN - Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall hat das langfristige Rentenkonzept von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) scharf kritisiert.

29.12.2016 - 06:49:11

Gesamtmetall: SPD-Rentenkonzept ist Angriff auf Beitragszahler. "Rentenpolitik sollte einen fairen Ausgleich zwischen den Generationen schaffen und eine nachhaltige Finanzierung sicherstellen. Das Rentenkonzept von Frau Nahles erfüllt diese Voraussetzungen nicht, sondern ist ein fataler Rückfall in eine Rentenpolitik mit Angriffen auf die Beitrags- und die Steuerzahler", sagte Gesamtmetall-Präsident Rainer Dulger der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Die Sozialdemokratin Nahles will das Rentenniveau bis 2045 auf 46 Prozent halten. Der Beitragssatz soll in dieser Zeit nicht über 25 Prozent steigen. Der Koalitionspartner Union lehnt die Pläne ab. Dulger sagte, Nahles' Rechnung gehe angesichts von immer mehr Leistungsempfängern und immer weniger Beitragszahlern nicht auf. "Das können wir so nicht machen", fügte er hinzu.

Man dürfe "nicht immer noch mehr Beiträge von den aktiv Beschäftigten abrufen und an eine Rentnergeneration bezahlen, die die bestversorgte aller Zeiten" sei. Viel wichtiger sei es, das Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung anzupassen. "Wenn wir jetzt zügig das Renteneinstiegsalter 67 umsetzen, was die Bundesregierung bereits vor Jahren beschlossen hatte, dann gehen wir in die richtige Richtung", meinte Dulger.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Unionsfraktion begrüßt Merkels Ankündigung zu möglicher Kandidatur. Die Abgeordneten von CDU und CSU hätten die Bereitschaft Merkels "mit tosendem Applaus" begrüßt, sagte Fraktionschef Volker Kauder (CDU) am Montagabend nach einer Sitzung der Unions-Parlamentarier in Berlin. BERLIN - Die Unionsfraktion hat sich hinter die Ankündigung von CDU-Chefin Angela Merkel gestellt, im Falle einer vorgezogenen Neuwahl nach dem Scheitern der Jamaika-Sondierung erneut für das Kanzleramt zu kandidieren. (Wirtschaft, 20.11.2017 - 19:53) weiterlesen...

Entwicklungsminister Müller: Ball liegt bei der SPD. Das Land werde nun ein Stück weit in eine instabile Phase geführt, sagte Müller am Montag vor einer Fraktionssitzung der Union in Berlin. Der Ball liege nun nochmal bei der SPD. BERLIN - Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) erwartet sich nach dem Scheitern der Jamaika-Gespräche Bewegung von der SPD im Hinblick auf die Regierungsbildung. (Wirtschaft, 20.11.2017 - 19:45) weiterlesen...

Auch Frankfurt scheitert bei Vergabe von EU-Behörden. Nach der Kandidatur von Bonn für die Arzneimittelagentur EMA fiel auch die von Frankfurt am Main für den Standort der Bankenaufsicht EBA durch, wie Diplomaten am Montagabend nach der ersten Runde einer geheimen Wahl berichteten. BRÜSSEL - Deutschland ist mit seinen Bewerbungen um den Sitz einer weiteren EU-Behörde gescheitert. (Boerse, 20.11.2017 - 19:17) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP 3/Jamaika-Aus: Merkel will im Fall einer Neuwahl wieder antreten (Wirtschaft, 20.11.2017 - 18:45) weiterlesen...

US-Bundesstaat Nebraska gibt grünes Licht für Öl-Pipeline. Die Leitung soll die bisherige Keystone-Pipeline erweitern. Ihre Verlegung ist ein Teilsieg für seit Jahren protestierende Anwohner wie Farmer, Umweltschützer und Ureinwohner. AMHERST/LINCOLN - Der US-Bundesstaat Nebraska hat grünes Licht für den Bau einer umstrittenen Öl-Pipeline gegeben, die Betreiber aber zu einer alternativen Route verpflichtet. (Boerse, 20.11.2017 - 18:21) weiterlesen...

Trump: Nordkorea kommt zurück auf Terrorliste. Das kündigte US-Präsident Donald Trump am Montag in Washington an. Nordkorea stand zwei Jahrzehnte lang auf dieser US-Terrorliste. 2008 wurde es im Zuge der Atomverhandlungen von der US-Regierung unter George W. Bush gestrichen. Auf der Liste stehen derzeit noch der Iran, der Sudan, Syrien und Kuba. Für diese Länder werden US-Entwicklungshilfe, Rüstungsexporte und bestimmte finanzielle Transaktionen beschränkt. WASHINGTON - Die USA setzen Nordkorea wieder auf ihre Liste von Terror-Unterstützerstaaten. (Wirtschaft, 20.11.2017 - 18:06) weiterlesen...