Regierungen, Spanien

BERLIN - Bundesfinanzminister Wolfgnag Schäuble (CDU) rechnet mit einem Kompromiss der Euro-Gruppe und des Internationalen Währungsfonds (IWF) über weitere Hilfen für Griechenland.

13.06.2017 - 13:15:25

Schäuble rechnet mit Einigung zu Griechenland-Hilfen. Mit Blick auf das Treffen der Euro-Finanzminister diese Woche in Luxemburg sagte Schäuble: "Am Donnerstag kriegen wir es auch hin. Sie werden das sehen." Nähere Angaben machte er am Dienstag in Berlin nicht. An dem Treffen der Euro-Gruppe soll auch IWF-Chefin Christine Lagarde teilnehmen.

Griechenland benötigt im Juli rund sieben Milliarden Euro, um alte Schulden zu begleichen. Schäuble pocht darauf, dass der IWF an Bord bleibt. Dieser beteiligt sich bisher nicht am dritten Rettungspaket, das bis zu 86 Milliarden Euro umfasst und bis zum Sommer 2018 läuft. Der Fonds hält die griechische Schuldenlast für zu stark und pocht auf weitere Erleichterungen für Athen. Bisher wollten die Euro-Länder erst nach Abschluss des dritten Rettungspaketes mögliche Schuldenerleichterungen angehen.

Möglich ist, dass sich der IWF an dem Hilfsprogramm beteiligt und dem Programm grundsätzlich zustimmt, weil die Athener Regierung weitere Reformen auf den Weg gebracht hat. Die Auszahlung von IWF-Geldern könnte aber erst bei klaren Aussagen der anderen Euro-Länder zu weiteren Erleichterungen und bei einer Einigung auf eine Schuldentragfähigkeitsanalyse erfolgen.

@ dpa.de

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