Haushalt, Steuern

BERLIN - Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) kritisiert die PlĂ€ne der Union zur Eigenheimförderung fĂŒr Familien.

03.07.2017 - 06:20:25

Hendricks: Baukindergeld nicht mit Gießkanne verteilen. "Die CDU verteilt ihr Baukindergeld mit der Gießkanne, erreicht damit aber nicht diejenigen, die wirklich Hilfe beim Wohnungskauf brauchen", sagte die SPD-Politikerin der "Passauer Neuen Presse" (Montag).

Die Union will ein neues Baukindergeld einfĂŒhren, um junge Familien beim Eigenheimbau zu unterstĂŒtzen. Wer erstmals eine Immobilie kauft, soll laut Wahlprogramm pro Kind und Jahr einen Zuschuss von 1200 Euro bekommen, und zwar fĂŒr einen Zeitraum von zehn Jahren. Beim ersten Kauf eines Eigenheims soll außerdem die Grunderwerbsteuer erlassen werden.

Hendricks vertrat die Ansicht, das von ihr geplante Familienbaugeld sei treffsicherer. Die Bauministerin hatte Ende vergangenen Jahres vorgeschlagen, Familien je nach Kinderzahl mit bis zu 20 000 Euro zu unterstĂŒtzen, wenn sie in Gegenden mit knappem Wohnraum ein Eigenheim bauen oder kaufen. Eine VerstĂ€ndigung darĂŒber gab es in der großen Koalition aber nicht.

Nun prĂ€zisierte die SPD-Politikerin ihre VorschlĂ€ge: Danach soll es 8000 Euro pro Familie mit einem Kind geben, weitere 6000 fĂŒr ein zweites und 6000 Euro fĂŒr ein drittes Kind. Statt auf GroßstĂ€dte und BallungsrĂ€ume mit angespanntem Wohnungsmarkt zu beschrĂ€nken, will sie den Zuschuss nun auch fĂŒr den Kauf von Bestandsimmobilien im lĂ€ndlichen Raum zahlen.

@ dpa.de

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