Haushalt, Steuern

BERLIN - Angesichts drohender neuer Gesundheitskrisen in der Welt hat Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) für eine bessere Finanzausstattung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) geworben.

19.05.2017 - 14:50:26

Deutschland wirbt für mehr Geld für Weltgesundheitsorganisation. Die Mitgliedsbeiträge der Staaten sollten angepasst werden, damit die WHO den gestiegenen Erwartungen gerecht werden könne, sagte Gröhe zur Eröffnung des ersten Treffens der G20-Gesundheitsminister am Freitag in Berlin. Aus dem Haushalt des Gesundheitsministeriums flössen es in diesem Jahr erstmals 35 Millionen Euro zusätzlich an die WHO.

"Es ist zwar ungewiss, wann die nächste Gesundheitskrise auftritt und welche Ausmaße sie haben wird", sagte Gröhe. Fest stehe aber: "Die nächste Gesundheitskrise mit globalen Auswirkungen wird kommen." Bei der bislang größten Ebola-Epidemie 2014 bis 2015 starben in Westafrika mehr als 11 000 Menschen. Der jüngste Ebola-Ausbruch im Kongo stellt nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf Landesebene ein hohes Risiko dar.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Bundesanwaltschaft klagt mutmaßlichen Schweizer Spion an. Die Karlsruher Behörde wirft dem 54-Jährigen geheimdienstliche Agententätigkeit vor, wie sie am Mittwoch mitteilte. Daniel M. soll zwischen Juli 2011 und Februar 2015 im Auftrag eines Schweizer Nachrichtendienstes die Finanzverwaltung von Nordrhein-Westfalen ausgespäht haben. KARLSRUHE - Wegen des Verdachts des Ausspionierens deutscher Steuerfahnder hat die Bundesanwaltschaft Anklage gegen einen mutmaßlichen Schweizer Agenten erhoben. (Wirtschaft, 16.08.2017 - 14:19) weiterlesen...

WDH/Mitten im eskalierenden Handelsstreit: China ist wieder größter US-Gläubiger. Es handelt sich um Dollar rpt. (Im zweiten Absatz wurde die Währung geändert. (Wirtschaft, 15.08.2017 - 23:05) weiterlesen...

Mitten im eskalierenden Handelsstreit: China ist wieder größter US-Gläubiger. Mitten im sich immer weiter verschärfenden Handelskonflikt mit China ist das asiatische Land wieder größter Gläubiger der US-Regierung oder andersherum gesagt: Keinem anderen Land der Welt schuldet der US-amerikanische Staat so viel Geld wie China - nämlich insgesamt 1,15 Billionen Dollar. WASHINGTON/PEKING - Das kann US-Präsident Donald Trump nicht recht sein. (Boerse, 15.08.2017 - 22:51) weiterlesen...

Ministerin Barley will 700 Millionen Euro für Ganztagsbetreuung an Grundschulen. "Wir brauchen einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung auch im Grundschulalter", sagte die SPD-Politikerin dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Mittwoch). BERLIN - Mit mehr als 700 Millionen Euro zusätzlich pro Jahr will Familienministerin Katarina Barley (SPD) die Ganztagsbetreuung von Grundschülern ausbauen. (Wirtschaft, 15.08.2017 - 17:19) weiterlesen...

Regierung will Athen bis zu 660 Millionen Zinsgewinne zurückgeben. Bisher seien im Haushalt für das laufende Jahr 243 Millionen Euro eingestellt und für das kommende Jahr 416,7 Millionen, wie das Bundesfinanzministerium am Dienstag in Berlin mitteilte. Beide Titel seien aber noch gesperrt. Zuerst hatte die "Bild"-Zeitung (Dienstag) darüber berichtet. BERLIN - Die Bundesregierung ist grundsätzlich bereit, insgesamt 660 Millionen Euro an Zinsgewinnen an Griechenland auszuzahlen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. (Wirtschaft, 15.08.2017 - 16:28) weiterlesen...

KMK-Präsidentin zuversichtlich bei Digitalpakt - Gespräch mit Wanka. "Ich bin zuversichtlich, dass wir das gemeinsame Ziel einer unterschriftsreifen Bund-Länder-Vereinbarung zum Digitalpakt noch in diesem Jahr erreichen werden", sagte Eisenmann am Montag in Stuttgart nach einem Telefonat mit Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU). BERLIN/STUTTGART - Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Susanne Eisenmann (CDU), ist nach vorherigen Bedenken wieder optimistisch, dass der milliardenschwere Digitalpakt für die Schulen kommt. (Wirtschaft, 14.08.2017 - 19:03) weiterlesen...