Regierungen, Spanien

ATHEN - Gut zwei Wochen vor der entscheidenden Sitzung der Eurogruppe zum Abbau des griechischen Schuldenberges hat die Regierung in Athen die Beilegung des Streits zwischen dem Internationalen Währungsfonds (IWF) sowie Deutschland und den anderen europäischen Gläubigern gefordert.

29.05.2017 - 16:05:24

Athen fordert Beilegung des Streits um den griechischen Schuldenberg. Nur so werde Griechenland aus der Finanzkrise herauskommen und sich Geld an den Geldmärkten beschaffen können. "Wir erwarten eine Entscheidung im Juni", sagte der griechische Regierungschef Alexis Tsipras nach einem Treffen mit dem Regierungschef Estlands Jüri Ratas in Athen.

Griechenland erwarte zudem eine detaillierte Beschreibung der Maßnahmen, mit denen der griechische Schuldenberg abgebaut werden könnte. Es müsse eine "saubere Lösung" des Problems geben, meinte Tsipras weiter.

Knackpunkt der Beratungen zwischen der Eurogruppe und dem IWF ist die Frage, wie der Fonds als Geldgeber im aktuellen dritten Hilfsprogramm mit einem Umfang von bis zu 86 Milliarden Euro ins Boot geholt werden kann. Der IWF hält die griechische Schuldenlast für zu schwer und fordert deshalb Schuldenerleichterungen. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble will aber erst darüber nach dem Ende des aktuellen griechischen Sparprogramms im Sommer 2018 reden.

Dieser Streit hatte am 22. Mai zum Scheitern der Beratungen der Eurogruppe geführt. Ein Beschluss soll nun am 15. Juni fallen. Griechenland steht unter Druck, weil die Regierung im Juli Schulden von gut sechs Milliarden Euro zurückzahlen muss.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

WDH/Merkel zur Autoindustrie: 'Ich bin sauer'. (Tippfehler im dritten Satz behoben: "Sie sei ...") WDH/Merkel zur Autoindustrie: 'Ich bin sauer' (Boerse, 20.08.2017 - 19:54) weiterlesen...

Merkel zur Autoindustrie: 'Ich bin sauer'. "Ich bin sauer", sagte die CDU-Chefin am Sonntag in Berlin in der RTL-Fragerunde mit Bürgern "An einem Tisch mit Angela Merkel: Deutschland fragt nach". Sei sei vier Jahre lang Umweltministerin gewesen. BERLIN - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich enttäuscht von der deutschen Autobranche gezeigt. (Boerse, 20.08.2017 - 18:37) weiterlesen...

US-Abgeordnete will Überprüfung von Trumps Geisteszustand. Eine entsprechende Resolution brachte die Kalifornierin jetzt im Repräsentantenhaus ein, wie am Sonntag bekannt wurde. Ziel ist es demnach herauszufinden, ob der Republikaner "stabil" genug ist, im Amt zu bleiben. WASHINGTON - Die demokratische US-Abgeordnete Zoe Lofgren will Präsident Donald Trump dazu zwingen, sich medizinisch untersuchen zu lassen - auch auf seinen Geisteszustand hin. (Boerse, 20.08.2017 - 17:59) weiterlesen...

Wöhrl: Lufthansa und Bundesregierung wollen Monopol schaffen. Die große Koalition und Marktführer Lufthansa würden gemeinsame Sache machen, schrieb Wöhrl in einem am Sonntag veröffentlichten Offenen Brief an Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig. Solch eine "mit Steuergeldern finanzierte Lösung bedeutet nichts anderes als die (...) Schaffung eines erneuten Monopols auf allen innerdeutschen und vielen europäischen Strecken." Machnig hatte zuvor im Namen der Bundesregierung eine Komplettübernahme der Fluglinie durch Wöhrl strikt abgelehnt. BERLIN/NÜRNBERG - Im Poker um die insolvente Air Berlin hat der Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl der Bundesregierung vorgeworfen, die Lufthansa bei der Zerschlagung der Fluglinie zu bevorzugen. (Boerse, 20.08.2017 - 17:10) weiterlesen...

Seehofer schließt Steuererhöhungen und Verbrenner-Verbot aus. BERLIN - CSU-Chef Horst Seehofer hat Steuererhöhungen und ein Verbot von Diesel- und Benzinmotoren nach der Bundestagswahl ausgeschlossen. "Wir können uns nicht verständigen auf eine Steuererhöhung", sagte der bayerische Ministerpräsident am Sonntag im ARD-Sommerinterview in Berlin mit Blick auf mögliche Koalitionsverhandlungen mit den Grünen nach dem 24. September. Auch die Wiedereinführung der Vermögensteuer und eine Erhöhung der Erbschaftsteuer für Betriebsvermögen schloss er aus. "Und wir werden uns auch nicht verständigen können, eine Technologie wie den Verbrennungsmotor durch einen Paragrafen zu verbieten." Seehofer schließt Steuererhöhungen und Verbrenner-Verbot aus (Wirtschaft, 20.08.2017 - 15:46) weiterlesen...

Dobrindt wirbt für Umtauschprämien der Autobauer (Boerse, 20.08.2017 - 15:24) weiterlesen...