Empfehlen:
Link Newsletter Diskutieren 0 0 0
AD HOC NEWSBREAKx

Erhalten Sie täglich um 10.00 Uhr die wichtigsten Meldungen sowie die ersten Aktienkurse direkt von der Börse.

Weitere Informationen finden Sie hier.

AD HOC NEWSBREAK

"Wien (APA-ots) - "

APA UNIQA verkauft italienische Tochtergesellschaft
Bild: © iStockphoto.com / Petrovich9
APA UNIQA verkauft italienische Tochtergesellschaft
Wien (APA-ots) -

* Strategiekonforme Konzentration auf Kernmärkte Österreich und CEE

* Ausgezeichnete ökonomische Kapitalquote steigt pro forma um

zusätzliche rund 20 Prozentpunkte

* Konzernergebnis in 2016 rund 100 Millionen Euro geringer

Der Vorstand der UNIQA Insurance Group AG (UNIQA) hat am heutigen Tag

den Verkauf der Mehrheitsbeteiligung von 99,7 Prozent an ihrer

Konzerngesellschaft UNIQA Assicurazioni SpA an den italienischen

Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit Società Reale Mutua di

Assicurazioni beschlossen. Der Aufsichtsrat hat dem Verkauf

zugestimmt.

Von dem Verkauf umfasst sind UNIQA Assicurazioni SpA und ihre in

Italien tätigen Tochtergesellschaften UNIQA Previdenza SpA und UNIQA

Life SpA. Es wurde Einvernehmen über die Inhalte eines Kaufvertrags

erzielt, welcher kurzfristig unterzeichnet werden soll. Der

rechtliche Vollzug des Kaufvertrags wird nach Vorliegen aller

erforderlichen behördlichen Genehmigungen im ersten Halbjahr 2017

erwartet. Der Kaufpreis beträgt 295 Millionen Euro vor

Transaktionskosten.

"Im Rahmen unserer im Jahr 2011 gestarteten langfristigen Strategie

UNIQA 2.0 konzentrieren wir uns auf unser Kerngeschäft in Österreich

und CEE und richten unsere Beteiligungen danach aus", erklärt UNIQA

Group CEO Andreas Brandstetter die Hintergründe dieses Schrittes.

"Während wir zum Beispiel in Kroatien und Serbien zugekauft haben und

unser Engagement in Österreich im Privatspitalsbereich ausbauen,

haben wir Beteiligungen abgegeben, die nicht in unseren Kernmärkten

liegen oder nicht ins Versicherungsgeschäft einzahlen. Dazu zählen

etwa eine Versicherungsgesellschaft in Deutschland, Beteiligungen an

Hotels und Medien. Im Fall der UNIQA Italien trennen wir uns von

einer sehr gut geführten und über die Jahre ertragreichen Tochter,

die jedoch nicht in unseren Kernmärkten ist."

Einen starken Effekt hat die Transaktion vor allem auf die an sich

schon ausgezeichneten Eigenkapitalquoten von UNIQA. So wird sich die

ökonomische Kapitalquote (ECR-Quote) von 166 Prozent zum Halbjahr

2016 um zusätzliche rund 20 Prozentpunkte signifikant verbessern.

Hier wirkt sich vor dem Hintergrund eines anhaltenden

Niedrigzinsumfelds vor allem die Reduktion des kapitalintensiven

Lebensversicherungsgeschäftes in Italien nachhaltig positiv aus.

UNIQA weist aktuell per 30.09.2016 Firmenwerte (Goodwill) im

Zusammenhang mit den italienischen Gesellschaften in der Höhe von 115

Millionen Euro aus. Verbunden mit der Wertminderung dieser

Firmenwerte wird sich aus dem Verkauf ein negativer Effekt auf das

Konzernergebnis von ungefähr 100 Millionen Euro in 2016 ergeben. Das

erwartete Ergebnis vor Steuern wird um den positiven Beitrag aus dem

italienischen Geschäft reduziert, das für 2016 mit rund 25 Millionen

Euro veranschlagt war.

Die 1965 gegründete UNIQA Italien erwirtschaftete 2015 verrechnete

Prämien in der Höhe von 1.114 Millionen Euro und trug mit rund 25

Millionen Euro positiv zum Ergebnis der Gruppe bei. Aktuell sind in

den drei Gesellschaften 321 Mitarbeiter beschäftigt. "UNIQA Italien

ist ein ausgezeichnet geführtes Unternehmen, das über die Jahre

regelmäßig positive Ergebnisbeiträge geliefert hat", so Wolfgang

Kindl, CEO von UNIQA International. "Ich bedanke mich ganz

ausdrücklich bei Michele Meneghetti, CEO UNIQA Italien, und seinem

Team für die jahrelange hervorragende Unterstützung. Wir freuen uns

außerordentlich mit Società Reale Mutua di Assicurazioni einen Käufer

gefunden zu haben, der schon lang in Italien präsent ist, fest

verwurzelt ist und über ausgezeichnete versicherungstechnische

Fähigkeiten verfügt. Alles Stärken im Sinne der Vertriebspartner,

Mitarbeiter und Kunden."

Andreas Brandstetter zum Ausblick: "Wir erwarten für das

Geschäftsjahr 2016 weiterhin ein, im Vergleich zum sehr guten

Ergebnis 2015, um bis zu 50 Prozent reduziertes Ergebnis vor Steuern.

Gründe dafür sind der nun nicht mehr im Ergebnis vor Steuern

enthaltene positive Beitrag aus Italien und das Anfang 2016

gestartete Innovationsprogramm mit erheblichen Zukunftsinvestitionen

in das Re-Design des Geschäftsmodells, den personellen

Kompetenzaufbau und die erforderliche Modernisierung unserer

IT-Landschaft. Zusätzlich gehen wir davon aus, dass sich die

anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen mit negativen Zinsen,

sinkenden Kapitalerträgen und politischen Unsicherheiten in einzelnen

Märkten mittelfristig nicht verbessern werden. Auch nach dem Verkauf

der Operations in Italien halten wir an unserem Vorhaben einer

kontinuierlich steigenden Dividende je Aktie fest."

UNIQA wurde bei der Transaktion von KPMG Corporate Finance Italien

und Unicredit beraten, sowie von Legance und Schönherr rechtlich

unterstützt.

Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

Diese Mitteilung enthält Aussagen, die sich auf die zukünftige

Entwicklung von UNIQA beziehen. Diese Aussagen stellen Einschätzungen

dar, die auf Basis aller uns zum aktuellen Zeitpunkt zur Verfügung

stehenden Informationen getroffen wurden. Sollten die zugrunde

gelegten Annahmen nicht eintreffen, so können die tatsächlichen

Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Eine

Gewähr kann für diese Angaben daher nicht übernommen werden.

Rückfragehinweis:

UNIQA Insurance Group AG

Gregor Bitschnau, Pressesprecher

Tel.: +43 (01) 211 75-3440

Untere Donaustr. 21, A-1029 Wien, Österreich

E-Mail: gregor.bitschnau@uniqa.at

www.uniqagroup.com

twitter.com/uniqagroup

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/220/aom

***37













Dazu www.tt.com: Vom 1 bis 3 Dezember 2016 setzen sich beim 10 Europäischen Mediengipfel in Lech am Arlberg prominente Redner aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien kritisch mit der Zukunft Europas auseinander . Mediengipfel 2016 live: Experten diskutieren in Lech über Europa. weiterlesen ...

Dazu meldet dpa.de weiter: WIEN - Österreich ist 1995 der EU beigetreten Ein Jahr zuvor hatten mehr als 66 Prozent der Österreicher dem Beitritt in einer Volksabstimmung zugestimmt . STICHWORT: Österreich und die EU - Mögliche Folgen eines Austritts. Das Land gehörte von Anfang an zu den Nettozahlern, überwies also mehr Geld nach Brüssel als es zurückbekam. Aktuell liegt die Nettozahlung bei etwa 0,85 Milliarden Euro. Deutschland zahlt im Vergleich etwa 14,3 Milliarden Euro netto nach Brüssel. Dabei hat die Wirtschaft der Alpenrepublik massiv von der Zugehörigkeit zum europäischen Binnenmarkt mit seinen Handelserleichterungen profitiert. weiterlesen ...

Mehr dazu von dpa.de: TOKIO - Roboter aus aller Welt sollen sich 2020 in Japan einen Wettbewerb liefern . Japan lädt 2020 zum internationalen 'Roboter-Gipfel'. Wie das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (Meti) in Tokio am Freitag bekanntgab, ist das Ziel des "Welt-Roboter-Gipfels", die Anwendung modernster Robotertechnologie in der Gesellschaft zu fördern. Zu diesem Zweck sollen Roboter, die dem Menschen im Haushalt zur Hand gehen, Dinge herstellen oder Menschen bei Katastrophen retten, in einem Wettbewerb miteinander ihre Geschicklichkeit und Geschwindigkeit unter Beweis stellen. weiterlesen ...

www.tt.com berichtet: Vom 1 bis 3 Dezember 2016 setzen sich beim 10 Europäischen Mediengipfel in Lech am Arlberg prominente Redner aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien kritisch mit der Zukunft Europas auseinander . Jetzt live: Experten diskutieren beim Mediengipfel Lech 2016. weiterlesen ...

Dazu berichtet boerse-online.de: Samsungs Smartphone-Debakel bremst Südkoreas Wirtschaftswachstum weiterlesen ...

















Weitere Nachricht dazu von az-online.de: Wirtschaftspreis: „Handwerk nie berücksichtigt worden“ weiterlesen ...

Weitere Nachricht dazu von ruhrnachrichten.de: Schwächelnde Wirtschaft bereitet Sorgen weiterlesen ...

Artikel von wiwo.de: Einblick: Hacker - Piraten der Neuzeit weiterlesen ...

Artikel von abendblatt.de: Talkshow: Maybritt Illner fragte Sigmar Gabriel nach den Verlierern weiterlesen ...

ariva.de schreibt weiter: Japan lädt 2020 zum internationalen 'Roboter-Gipfel' weiterlesen ...

Aktien im Fokus - Dienstag, 29.11.2016 weiterlesen ...
Meistgelesene News 1H | 12h | 24h | 48h | 7T

Deutschlands günstigster FOREX CFD Broker?
Broker -Vergleiche zeigen: direktbroker-FX ist der günstigste FOREX CFD Broker am Markt.

Karlsruhe - Das Bundesverfa...
Bundesverfassungsgericht - Karlsruhe verkündet Urteil zum Atomausstieg....

Die Temperatur hat in Deuts...
Deutscher Wetterdienst: Herbst 1,0 Grad zu warm.

Berlin - Das aktuelle Kalen...
Kalenderblatt 2016: 20. September.