Rostock (dapd-lmv). Möglich sei dies durch die anhaltend positive Entwicklung im Wasserverkauf.
Von den stabilen Preisen profitieren den Angaben zufolge rund 257.000 Einwohner im Versorgungsgebiet des Warnow-Wasser- und Abwasserverbands (WWAV). Er versorgt die Hansestadt Rostock sowie 31 Gemeinden im nordöstlichen Teil des Landkreises Rostock.
Der erst am Donnerstag bekanntgewordene Verkauf von Eurawasser an die nordrhein-westfälische Remondis-Gruppe für rund 95 Millionen Euro wirke sich nicht auf die Preisgestaltung aus, versicherte Unternehmenssprecherin Gabi Kniffka. Alle Verträge blieben bestehen, auch für die Mitarbeiter ändere sich nichts.
Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) dankte dem französischen Mutterkonzern Suez Environnement für die gute Zusammenarbeit über fast zwei Jahrzehnte. Er hoffe auf eine Fortsetzung des guten Verhältnisses mit dem neuen Eigentümer bis zum Ende der Vertragslaufzeit Mitte 2018.
Eurawasser kündigte für das nächste Jahr Investitionen in Höhe von 12,1 Millionen Euro an. Schwerpunkt sei die Sanierung von Trinkwasserleitungen und Abwasserkanälen in Rostock, Dummerstorf, Neu Roggentin, Sanitz und Graal-Müritz. Nur etwa 20 Prozent der Investitionssumme fließt den Angaben zufolge in den Ausbau der Wasserversorgungsanlagen.
dapd


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