Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) soll dabei um 5 bis 7 Prozent auf über 145 Millionen Euro zulegen.
Anfang Dezember hatte der Konzern aus dem sauerländischen Werdohl für 2010 Erlöse zwischen 1,23 Milliarden und 1,28 Milliarden Euro sowie ein Ebit zwischen 135 Millionen und 140 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Ein paar Tage darauf schloss Vossloh dann allerdings einen Kaufvertrag zum Erwerb verschiedener Unternehmen aus dem Bereich Schienendienstleistungen ab, welcher seit Jahresbeginn nun ein neues Geschäftsfeld von Vossloh ist.
Diese Übernahmen machten 2009 einen Gesamtumsatz von rund 80 Millionen Euro und waren in den bisherigen Prognosen von Vossloh nicht enthalten. Für das kommende Jahr rechnet der Konzern nun mit einem Umsatzplus von mindestens 2,5 Prozent und einem Ebit von etwa 150 Millionen Euro. Zuvor war ein nicht konkret bezifferter Umsatzzuwachs und ein stabiler operativen Gewinn veranschlagt worden.
Im abgelaufenen Jahr verbuchte der Konzern noch einen Umsatzrückgang von 3,2 Prozent auf knapp 1,2 Milliarden Euro und schnitt damit etwas schlechter ab als zuletzt in Aussicht gestellt. Begründet wurde das Minus mit einer gesunkenen Nachfrage nach Diesellokomotiven als Folge der Konjunkturflaute sowie einem schwächeren Weichengeschäft in Nord- und Mittelamerika. Der operative Gewinn erreichte 137,9 Millionen Euro nach 137,7 Millionen Euro im Jahr davor.
Werdohl (ddpdjn)







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