Vorwürfe - Beckstein nennt Anzeige wegen BayernLB eine «Unverschämtheit»: Ex-Ministerpräsident weist Vorwürfe zurück Der frühere bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) hat die Anzeige der SPD und der Freien Wähler gegen ihn sowie weitere Mitglieder des ehemaligen Verwaltungsrats der Bayerischen Landesbank (BayernLB) scharf kritisiert. Beckstein sagte am Mittwoch der Nachrichtenagentur ddp in München, der Vorwurf der Untreue sei «eine Unverschämtheit».
Vergrößern Vorwürfe - Beckstein nennt Anzeige wegen BayernLB eine «Unverschämtheit» | Bild: ©

Das Vorgehen der beiden Oppositions-Fraktionen sei «abwegig» und «nur im Sinne der Rufschädigung begründbar».

Hintergrund ist der Kauf der maroden Hypo Group Alpe Adria (HGAA) durch die BayernLB im Jahr 2007. Die Strafanzeige von SPD und Freien Wählern richtet sich unter anderem gegen den damaligen Innenminister Beckstein und die früheren bayerischen Finanzminister Kurt Faltlhauser und Erwin Huber.

Beckstein sagte, zum damaligen Zeitpunkt sei er nur «nominal» Mitglied des Verwaltungsrates der BayernLB gewesen. Bei den umstrittenen Entscheidungen sei er nicht dabei gewesen. Beckstein fügte hinzu, er halte jedoch eine sachliche Aufklärung der Vorfälle für notwendig.

München (ddp-bay)