Bielefeld (ddp-nrw). Die nordrhein-westfälische FDP kommt am Wochenende zu einem zweitägigen Landesparteitag in Bielefeld zusammen. Am Samstag (25. April, ab 10.00 Uhr) beraten die rund 400 Delegierten über ihre politischen Forderungen im Doppelwahljahr 2009/2010. Am Sonntag (26. April, ab 10.00 Uhr) stellen die Liberalen ihre Kandidatenliste für die Landtagswahl 2010 auf.

FDP-Landeschef und Vize-Ministerpräsident Andreas Pinkwart soll dabei zum Spitzenkandidaten gewählt werden. Bei der letzten Landtagswahl 2005 hatte noch der damalige Fraktionschef und jetzige Innenminister Ingo Wolf die FDP-Liste angeführt. Bei der nächsten Wahl, die voraussichtlich im Mai 2010 stattfinden wird, soll Wolf auf einem der vorderen Listenplätze abgesichert werden. NRW-FDP-Generalsekretär Christian Lindner kandidiert nicht erneut für den Landtag. Er tritt am 27. September zur Bundestagswahl an.

In Anträgen für den Landesparteitag sprechen sich die Liberalen gegen eine Staatsbeteiligung an Opel und für eine Privatisierung der WestLB aus. Zudem fordert die NRW-FDP eine weitreichende steuerliche Entlastung der Bürger und verlangt die vollständige Gleichsetzung des Meisterbriefs mit dem Abitur beim Hochschulzugang. Schon im Sommersemester 2010 sollen nach Plänen der Freidemokraten Handwerker ein Universitätsstudium beginnen können.

Eine Koalitionsaussage will die FDP nach Angaben von Pinkwart in Bielefeld noch nicht beschließen. «Rechtzeitig vor der Landtagswahl» werde man darüber entscheiden. Bislang regiert die FDP mit der CDU.

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