«Die Verkürzung auf sechs Monate sehen wir als Einstieg in den Ausstieg», sagte er.
Niebel betonte, der Zivildienst dürfe nicht als Begründung für die Wehrpflicht herangezogen werden. Laut Zivildienstgesetz, müssten alle Tätigkeiten von Zivildienstleistenden «arbeitsmarktneutral» sein. Doch bei manchen Organisationen verhinderten Zivildienstleistende, dass reguläre Arbeitsplätze entstehen.
Zugleich forderte der Entwicklungshilfeminister einen Strategiewechsel in Afghanistan. Dort solle der Schwerpunkt auf der zivilen Entwicklung liegen und nicht auf dem Einsatz militärischer Gewalt. «Es ist richtig, dass sich Deutschland verpflichtet hat, den Aufbau der Polizei federführend zu übernehmen. Ich bin davon überzeugt, dass wir uns auf solchen Feldern noch stärker engagieren könnten», sagte er. «Wir sollten prüfen, ob wir weitere Ausbilder nach Afghanistan entsenden können.»
Hamburg (ddp)


























