Verbraucherzentrale - Wunsch nach neutraler Information: Die Verbraucherzentrale NRW übernimmt im kommenden Jahr landesweit die Beratung und Information von Bürgern rund um das Thema Rundfunkgebühren. Dies geschieht in Kooperation mit dem Westdeutschen Rundfunk, wie der WDR am Montag in Köln mitteilte.
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Die Zusammenarbeit ist das Ergebnis einer seit Herbst 2008 laufenden Pilotphase für den Großraum Essen. Die Kooperation solle das Verständnis in der Bevölkerung über die Aufgaben und Ziele des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und über die Rundfunkgebühren verbessern sowie die Kundenzufriedenheit erhöhen, hieß es.

«Aufgrund der erfolgreichen Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale haben wir uns entschieden, die Kooperation auf ganz NRW auszuweiten und zunächst bis zum Ende der laufenden Gebührenperiode 2012 fortzusetzen. Die Möglichkeit, sich in Zweifelsfällen an eine neutrale, anerkannte Instanz wenden zu können, war die richtige Idee», erklärte WDR-Intendantin Monika Piel.

«Auch bei der Beratung zu den komplizierten Verfahrensfragen der Rundfunkgebühren wurde die Verbraucherzentrale NRW von den Ratsuchenden schnell als kompetente Ansprechpartnerin angenommen», bewertete Klaus Müller, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW, den Pilotversuch. Dies sei Ansporn gewesen, die Beratung zur Rundfunkgebühren ab Januar 2010 in allen 55 Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW anzubieten.

Die bisherigen Auswertungen zeigten, dass überwiegend der Wunsch nach neutraler Information im Vordergrund steht. In geringerem Umfang wurden auch Fragen zum Beauftragtendienst, Schwierigkeiten mit dem Zahlungsverkehr und dem Beschwerdemanagement bei der GEZ oder dem WDR an die Verbraucherzentrale herangetragen. Die Verbraucherzentrale soll auch über die Möglichkeit der Ratenzahlung und der Befreiung von der Gebührenpflicht hinweisen.

Köln (ddp-nrw)