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VuV: Digitalisierung ist eine Chance für Anleger und Branche
Verband unabhängiger Vermögensverwalter Deutschland e.V.,

DGAP-News: Verband unabhängiger Vermögensverwalter Deutschland e.V. / Schlagwort(e): Stellungnahme VuV: Digitalisierung ist eine Chance für Anleger und Branche

20.10.2015 / 12:08

VuV: Digitalisierung ist eine Chance für Anleger und Branche

- Virtuelle Vermögensverwaltung ist keine Bedrohung für unabhängige Vermögensverwalter

- Banken sollten sich auf Probleme im künftigen Kampf um Kunden vorbereiten

Frankfurt am Main, 20. Oktober 2015 Der Verband unabhängiger Vermögensverwalter Deutschland e.V. (VuV) hat die aufgekommene Diskussion über die mögliche Bedrohung der individuellen Betreuung durch die Digitalisierung aktiv aufgegriffen. Im Rahmen des jährlich durch den Verband ausgerichteten Marketingseminars wurden die sich ergebenden Chancen und Risiken für die Branche der Vermögensverwalter herausgearbeitet.

Andreas Grünewald, Vorstandsvorsitzender des VuV, kommt zu einem differenzierten Urteil: "Das erhebliche Potenzial von digitaler Finanztechnologie (FinTech) ist offenkundig. Eine Gefahr für die Vermögensverwalter kann ich allerdings nicht erkennen. Ein zentrales Element unabhängiger Vermögensverwaltung sind die persönliche Nähe zum Kunden und das sich entwickelnde Vertrauen. Dieses Vertrauen ist nicht digitalisierbar. Größere Probleme im künftigen Kampf um die Kunden sehe ich daher auf Seiten der anonymeren Banken. Viele Kunden klagen über die häufigen Wechsel der Bankberater. In Bereichen, in denen die wichtige Bindung zwischen Berater und Kunde fehlt, können sich FinTech-Unternehmen zu einer ernstzunehmenden Alternative entwickeln."

Gleichermaßen relativiert Grünewald die Gefahr durch virtuelle Vermögensverwalter auf Basis von Algorithmen: "Auch wenn viele dieser Robo-Advisors noch in den Kinderschuhen stecken, dürfen virtuelle Lösungen keinesfalls unterschätzt werden. Für den Erfolg wird neben der Performance auch die Transparenz entscheidend sein. Abzuwarten bleibt zudem insbesondere, wie gut Algorithmen bei Strukturbrüchen, komplexen Anforderungen und in turbulenten Marktphasen funktionieren. Finanzmärkte halten sich nicht an Vorgaben mathematischer Modelle - Emotionen, Motivationen und Herdentrieb sind Schlagworte, die es zu berücksichtigen gilt. Finanzmärkte sind soziale Systeme und somit interaktiv und reflexiv".

Die größte Schwachstelle digitaler Lösungen sieht Grünewald in der mangelhaften Beratungsleistung: "Im Vorfeld der Vermögensverwaltung bedarf es mehrerer, oftmals sehr ausführlicher Gespräche zwischen Mandant und Vermögensverwalter. Die konkrete Vermögenssituation, persönliche Anlageziele, individuelle Risikobereitschaft und bisherige Anlageerfahrungen müssen systematisch erfasst werden. Im persönlichen Gespräch erleben wir es öfters, dass sich der Mandant diesbezüglich über- oder auch unterschätzt. Außerdem werden gemeinsam das passende Chance-Risiko-Profil sowie die angedachte Zusammenstellung und Ausrichtung der Investments besprochen. Zudem wird der Mandant umfassend über die Risiken und die entstehenden Kosten aufgeklärt, bevor alle wesentlichen Faktoren inklusive der individuellen Anlagerichtlinien schriftlich fixiert und dokumentiert werden. Die ausführliche Erstberatung ist somit ein sehr komplexer und individueller Vorgang, den die digitalisierte Vermögensverwaltung nicht ausreichend abbilden kann. Analog zur Medizin braucht es eine umfassende Anamnese, treffsichere Diagnose und anschließend eine sachgerechte "Behandlung" - und das im persönlichen, individuellen Austausch."

Dennoch könne man die Digitalisierung nicht aussitzen, so Grünewald: "Mit der Digitalisierung müssen sich unsere Mitglieder zwingend auseinandersetzen. Die digitale Revolution ist im vollen Gange und lässt sich nicht aufhalten." Besonders wichtig sei es, die Digitalisierung vor allem als Chance zu verstehen: "Allen Vermögensverwaltern muss bewusst sein, dass sich die Anforderungen ihrer Kunden verändern - etwa hinsichtlich digitaler Kommunikationswege. Wenn wir die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung gezielt nutzen, können wir unser Dienstleistungsangebot erweitern. Kommunikation via Video-Chats und Social Media, Webinare und lebendige Webseiten sind nur wenige Beispiele für mögliche Ansatzpunkte, von denen unsere Kunden profitieren werden."

Über den Verband unabhängiger Vermögensverwalter Deutschland e.V. Der Verband unabhängiger Vermögensverwalter Deutschland e.V. versteht sich als Interessenvertretung bankenunabhängiger Finanzportfolioverwalter. Wichtigstes Anliegen des VuV ist es, dazu beizutragen, unabhängige Vermögensverwalter als wichtige Partner am Kapitalmarkt zu etablieren, den Kontakt und Austausch unter den Mitgliedern zu stärken, ein Branchenbewusstsein zu entwickeln und von der Öffentlichkeit positiv wahrgenommen zu werden. Dem 1997 gegründeten Verband gehören rund 250 Mitglieder mit einem Gesamtvolumen der Assets under Management von mehr als 70 Mrd. Euro an.

Kontakt für Presseanfragen beim VuV: Frank Engel, Leiter Marketing Stresemannallee 30, 60596 Frankfurt am Main E-Mail: mailto:contact@vuv.de http://www.vuv.de

20.10.2015 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de und http://www.dgap.de

403919 20.10.2015

dpa.de berichtet: PARIS/BONN (dpa-AFX) - Die bisherige Klimapolitik der OECD-Staaten reicht nach Berechnungen der Organisation nicht aus für eine Begrenzung der Erderwärmung auf maximal zwei Grad . OECD fürchtet um Klimaziel. Deswegen müsse die notwendige Reduzierung von klimaschädlichen Emissionen deutlich beschleunigt werden, heißt es in einer am Dienstag in Paris und Bonn vorgestellten Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Immer noch setzten viele der untersuchten Länder vor allem auf fossile Brennstoffe bei der Energiegewinnung. So habe etwa der geplante Atomausstieg in Deutschland zu mehr Kohleeinsatz geführt, stellt die Studie fest. weiterlesen ...

wallstreet-online.de schreibt dazu weiter: Häufig ist die Antwort auf eine Frage relativ eindeutig; so auch beim Oktober-Trend . Warum? Darum!. Für 63 Prozent der Privatanleger in Deutschland sind die zu erwartenden Renditen das ausschlaggebende Kriterium beim Kauf eines Zertifikats. weiterlesen ...

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tagesspiegel.de schreibt dazu weiter: Fifa berät über Termin für Blatter-Nachfolge - und über das Sommermärchen weiterlesen ...

Weitere Nachricht von euractiv.de: Nadelöhr Kroatien und Slowenien für Flüchtlinge wieder offen weiterlesen ...

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