Leute, Musik

Fünf Jahre lang ist es ruhig um Pink.

12.08.2017 - 12:08:06

Nach fünf Jahren Pause - Bühnencomeback von Pink begeistert Fans in Berlin. Jetzt meldet sich die Sängerin furios zurück: Mit neuer Single, neuem Album und einem zweitägigen Stopp in Berlin. Die Fans feiern das Comeback der Powerfrau.

  • Pink in Berlin - Foto: Die Powerfrau begeisterte ihre Fans. Foto: Britta Pedersen

    Die Powerfrau begeisterte ihre Fans. Foto: Britta Pedersen

  • Pink in Berlin - Foto: Auf dem Weg zur Bühne machte die Sängerin Selfies mit den Fans und schüttelte unzählige Hände. Foto: Britta Pedersen

    Auf dem Weg zur Bühne machte die Sängerin Selfies mit den Fans und schüttelte unzählige Hände. Foto: Britta Pedersen

  • Pink in Berlin - Foto: Pink-Power: Die US-Sängerin gab sofort Vollgas und präsentierte eine kraftvolle Show. Foto: Britta Pedersen

    Pink-Power: Die US-Sängerin gab sofort Vollgas und präsentierte eine kraftvolle Show. Foto: Britta Pedersen

  • Pink in Berlin - Foto: Die Rockröhre hob immer wieder Plüschtiere auf und genoss sichtlich den regen Fan-Kontakt. Foto: Britta Pedersen

    Die Rockröhre hob immer wieder Plüschtiere auf und genoss sichtlich den regen Fan-Kontakt. Foto: Britta Pedersen

Pink in Berlin - Foto: Die Powerfrau begeisterte ihre Fans. Foto: Britta PedersenPink in Berlin - Foto: Auf dem Weg zur Bühne machte die Sängerin Selfies mit den Fans und schüttelte unzählige Hände. Foto: Britta PedersenPink in Berlin - Foto: Pink-Power: Die US-Sängerin gab sofort Vollgas und präsentierte eine kraftvolle Show. Foto: Britta PedersenPink in Berlin - Foto: Die Rockröhre hob immer wieder Plüschtiere auf und genoss sichtlich den regen Fan-Kontakt. Foto: Britta Pedersen

Berlin - Der Himmel ist grau, die Bühne pink, als um Punkt 21.00 Uhr das Power-Comeback dieses Sommers beginnt: Nach fünf Jahren Pause schreitet US-Sängerin Pink die Zuschauertreppen der Berliner Waldbühne hinuter, macht Selfies mit den Fans, schüttelt unzählige Hände - und gibt sofort Vollgas.

Bei ihrem ersten von zwei Berlin-Konzerten, den einzigen in Europa, reiht sich am Freitagabend Hit an Hit: «Get The Party Started», «U And Ur Hand», «Just Like A Pill», «Trouble», «Try» - in den ersten 20 Minuten bekommen die 22 000 Zuschauer kaum Luft zum Atmen.

Die Fans waren schon einen Tag vor dem Berlin-Gig in Aufregung: Da präsentierte Alicia Moore, wie Pink bürgerlich heißt, ihre lang ersehnte neue Single «What About Us». Und noch besser: Sie kündigte für Mitte Oktober ihr siebtes Studioalbum an - das erste nach fünf Jahren.

Songs daraus präsentiert die 37-Jährige in Berlin, außer ihrem neuen Song, aber nicht. Ausgerechnet bei dem kämpft die dreifache Grammy-Gewinnerin zudem mit technischen Problemen und muss neu ansetzen.

Das ändert aber nichts an der guten Laune, die die 37-Jährige an diesem grauen Abend in Berlin versprüht. «Ihr habt keine Idee, wie glücklich ich bin», ruft Pink ihren Anhängern zu, einige davon mit pink gefäbrten Haaren. 

Glückselig ist die US-Amerikanerin auch, als sie immer wieder Plüschtiere, einen Blumenstrauß, Käsekuchen und ein blau-weißes Hemdchen für Sohn Jameson von der Bühne aufhebt, die mit großen Voodoopuppen, pinken Riesenstecknadeln und einer Art rosa Schlauchboot ausgestattet ist. Nur eins macht der 37-Jährigen an diesem fröhlichen Comeback-Abend zu schaffen: die vielen Mücken. 

Nach gefühlvollen A-Capella-Duetts mit ihrem Gitarristen und einer Hommage an Nenas «99 Luftballons» drückt Pink wieder aufs Tempo mit «Just Like Fire», «Blow Me One Last Kiss», «Raise Your Glass». Dabei tanzt die zweifache Mutter ausgelassen und lässt sich vom Publikum in einem riesigen, durchsichtigen Gummiball tragen.

Die blonde Rockröhre ist merklich froh, wieder auf der Bühne zu stehen, sucht immer wieder Kontakt zu ihren Fans. Nach ihrem letzten Rocksong «So What» verabschiedet sich Pink von ihren Berliner Fans. Am Ende erscheint das Cover ihres kommenden Albums «Beautiful Trauma» auf den Bildschirmen. 

Dafür geht die Powerfrau aus Pennsylvania nach ihrem zweiten Berlin-Gig an diesem Samstag jetzt auf Promo-Tour. Und die führt die Musikerin vielleicht im Herbst schon wieder nach Deutschland.

@ dpa.de

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