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Die Schlagerkönigin Helene Fischer legt mit ihrem Album den besten Charts-Start seit Herbert Grönemeyer im Jahr 2002 hin.

19.05.2017 - 16:58:07

Offizielle Deutsche Charts - Rekordstart für das neue Album von Helene Fischer. Für den Sieger des Eurovision Song Contest läuft es dagegen in den Charts eher mittelmäßig.

Baden-Baden - Die Schlagersängerin Helene Fischer hat mit ihrem neuen, schlicht nach ihr benannten Album den erfolgreichsten Charts-Start seit 15 Jahren geschafft.

«Der letzte Interpret, der in den ersten sieben Tagen mehr Einheiten verkaufte, war Herbert Grönemeyer («Mensch») im Jahr 2002», teilte GfK Entertainment als Ermittler der Offiziellen Deutschen Charts am Freitag mit.

Das Album «Helene Fischer» übernehme damit Platz eins und verweise die Sieger der Vorwoche, Die Toten Hosen, mit «Laune der Natur» auf Rang zwei, hieß es von GfK Entertainment in Baden-Baden.

Platz drei gehe an die YouTube-Stars Die Lochis, die zu ihrem 18. Geburtstag ihr Album «#Zwilling» aus dem vergangenen Sommer auf 18 Tracks erweiterten und als «#zwilling18» erneut als eine Art Neueinstieg unterbringen konnten. Als weiterer Neueinsteiger bei den Alben ist auf Platz fünf britische Popsänger Harry Styles dabei («Harry Styles»).

In den Single-Charts platziert sich Helene Fischer übrigens gleich dreimal: auf Platz 18 mit «Herzbeben», auf Rang 19 mit «Flieger» und auf Platz 50 mit dem Lied «Nur mit dir».

Der Eurovision Song Contest (ESC) vom vergangenen Wochenende macht sich in den Single-Charts ebenfalls bemerkbar. Der höchste Platz der ESC-Teilnehmer geht dabei nicht an den Sieger aus Portugal, sondern an die Interpretin aus Belgien, die bei der Musikshow auf Platz vier landete. In den Offiziellen Deutschen Charts schafft es die Belgierin Blanche («City Lights») auf Platz 38, der portugiesische Sieger Salvador Sobral («Amar Pelos Dois») auf Platz 43.

«Hey, Mamma» von SunStroke Project (Moldau/dritter Platz beim ESC) kommt in den deutschen Charts auf Rang 52. Die deutsche Teilnehmerin Levina («Perfect Life», Platz 25 von 26 im ESC-Finale), die zuvor im Februar nur einmal kurz auf Platz 28 gelegen hatte, steht diese Woche auf Rang 88. Rumäniens Beitrag Ilinca feat. Alex Florea («Yodel it!», siebter Platz im ESC-Finale) besetzt Platz 93.

Zum Vergleich, was den 43. Platz des portugiesischen Siegers angeht: Die ukrainische ESC-Siegerin 2016, Jamala («1944»), schaffte es vergangenes Jahr gar nicht in die deutschen Single-Charts, der Schwede Måns Zelmerlöw («Heroes») 2015 dagegen auf Platz drei und die österreichische Dragqueen Conchita Wurst («Rise Like A Phoenix») im Jahr 2014 immerhin auf Rang fünf.

Das Führungstrio in den Single-Charts - also die Plätze eins bis drei - bleibt diese Woche dasselbe wie in der Vorwoche: Luis Fonsi feat. Daddy Yankee («Despacito»), Alice Merton («No Roots») und Ed Sheeran («Shape Of You»).

@ dpa.de

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