Musik, Oper

Der Opernsänger erlag einer langen, schweren Krankheit.

08.03.2017 - 14:01:42

Abschied - Opernsänger Kurt Moll gestorben. Er hatte sein Debüt an der Bayerischen Staatsoper 1971 gegeben und sich dort 2006 von seinem Publikum in der Landeshauptstadt verabschiedet.

HERZOGENAURACH - Bei Europas größtem Sportartikelhersteller Adidas soll der Rekordlauf weitergehen. Nach Vorlage neuer Bestwerte für das abgelaufene Geschäftsjahr 2016 hob der Konzern seine Ziele bis zum Jahr 2020 gleich mit an. Optimistisch stimmen den Nike -Konkurrenten die Beliebtheit seiner Hausmarke Adidas, die Fortschritte auf dem wichtigen US-Markt und die Möglichkeiten der Digitalisierung. An der Börse wurde Rorsted dafür gefeiert. Die Aktie des Dax -Konzerns erklomm im Handelsverlauf ein neues Hoch von 174,50 Euro.

"2016 war für Adidas ein außergewöhnliches Jahr", sagte der seit rund einem halben Jahr amtierende Adidas-Chef Kasper Rorsted. Erstmals habe der Konzern in seiner Geschichte einen Gewinn von über einer Milliarde Euro erzielt. Operativ verdiente Adidas 1,5 Milliarden Euro und damit 40 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Aktionäre sollen eine Dividende von 2 Euro je Aktie erhalten nach 1,60 Euro im Vorjahr.

ADIDAS TOP - REEBOK UMGEBAUT

Niedrigere Beschaffungskosten, höhere Preise und eine millionenschwere Entschädigungszahlung aus dem vorzeitigen Ende des Sponsorenvertrags mit dem Fußballclub FC Chelsea trieben den Gewinn an. Beim Umsatz profitierte der Konzern von der Fußball-Europameisterschaft und den Olympischen Spielen. Am Ende kletterten die Erlöse um 14 Prozent auf 19,3 Milliarden Euro. Währungsbereinigt lag das Plus bei 18 Prozent. Besonders gut schlug sich die Stammmarke Adidas, die um ein Fünftel zulegen konnte. Adidas spielt in die Hände, dass nicht nur immer mehr Leute Sport treiben, sondern dass Sportbekleidung und -Schuhe verstärkt im Alltag getragen werden.

Dafür knirscht es bei den anderen Marken. Die Fitness-Tochter Reebok musste Adidas im vergangenen Jahr erneut umbauen. Das ging einher mit Stellenstreichungen, zudem wurde die Hälfte der Outlets und Läden in Nordamerika geschlossen. Rorsted stellte klar, dass seine Geduld mit der Tochter endlich ist. Auf auf Dauer müsse Reebok Gewinne liefern, sagte er. Gerüchte um eine Trennung von Reebok hat es immer wieder gegeben. Eigentlich war das Unternehmen 2006 gekauft worden, um US-Konzern Nike Paroli bieten zu können. Derzeit wächst Reebok aber nur außerhalb des amerikanischen Heimatmarkts.

NEBEN GOLF-MARKEN WIRD NUN AUCH EISHOCKEY VERKAUFT

Weiterhin schwebend ist auch der Verkauf der Golf-Marken Taylormade, Adams und Ashworth. In der Presse wurde bereits spekuliert, die Marken seien in einem zu schlechten Zustand. Laut Finanzchef Robin Stalker laufen derzeit Gespräche mit Interessenten. Adidas will sich künftig nur noch auf Golfkleidung und Golfschuhe konzentrieren. Am Mittwoch kündigte der Konzern nun zusätzlich auch den Verkauf seine Eishockeygeschäft an, dessen Umsatz 2016 um gut 13 Prozent zurück ging.

Besonders stolz ist Rorsted über das Abschneiden des Konzerns auf dem wichtigen US-Markt. Um fast ein Viertel zogen die Erlöse hier auf 3,4 Milliarden Euro an. Laut Rorsted war Adidas im vergangenen Jahr die am schnellsten wachsende Marke in den USA. Aber es gibt noch viel zu tun. Branchenführer Nike liegt weiter deutlich vorn. Noch immer sei Adidas in Nordamerika unterrepräsentiert, sagte Rorsted. Deshalb werde weiterhin viel investiert werden müssen. Immerhin hat Adidas die wesentlich kleinere Firma Under Armour, die den Konzern in den USA für kurze Zeit überrundet hatte, inzwischen wieder auf Platz drei verwiesen.

2020-ZIELE ANGEHOBEN

Im laufenden Jahr soll der Gewinn aus fortgeführtem Geschäft auf bis zu 1,225 Milliarden Euro steigen und der Umsatz ohne Währungseffekte um 11 bis 13 Prozent zulegen. Auch für die Jahre danach traut sich Adidas ein Umsatzplus von 10 bis 12 Prozent und einen Gewinnanstieg von 20 bis 22 Prozent zu. Bislang hatte der Konzern bis 2020 mit einem hohen einstelligen Umsatzwachstum und einem Gewinnplus von 15 Prozent pro Jahr kalkuliert.

Eine immer größere Rolle wird Adidas zufolge der Handel im Internet spielen. Bereits 2016 wurde eine Milliarde Euro online umgesetzt, bis 2020 sollen es vier Milliarden Euro sein. Um die Herstellung zu beschleunigen, will der Konzern zudem immer mehr Produkte von Robotern oder 3-D-Druckern herstellen lassen. Eine Fabrik, in der das passiert, gibt es bereits im fränkischen Ansbach, eine weitere wird dieses Jahr in den USA entstehen.

@ dpa.de

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