Kunst, Ausstellungen

Es ist villeicht das berühmteste Werk von Pablo Picasso: «Guernica».

03.04.2017 - 18:52:06

Antikriegsbild - Ausstellung zum 80. von Picassos «Guernica». Das Antikriegsbild entstand als Reaktion auf die Bomardierung der baskischen Kleinstadt Guernica durch die deutsche Legion Condor.

  • Picasso-Ausstellung - Foto: Francisco Seco

    Der Schrecken des Krieges: «Guernica» von Pablo Picasso. Foto: Francisco Seco

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    «Kopf einer weinenden Frau mit Taschentuch» von Pablo Picasso. Foto: Francisco Seco

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    Pablo Picasso, Frau, die sich die Haare kämmt, 1940. Foto: Francisco Seco

Picasso-Ausstellung - Foto: Francisco SecoPicasso-Ausstellung - Foto: Francisco SecoPicasso-Ausstellung - Foto: Francisco Seco

Madrid - Das Museum Reina Sofía in Madrid zeigt anlässlich des 80. Jubiläums von «Guernica» eine Sonderausstellung über das legendäre Antikriegsbild von Pablo Picasso.

Die Schau «Piedad y terror en Picasso» (Deutsch in etwa: «Gnade und Schrecken bei Picasso») soll am Dienstag in Anwesenheit von Ex-König Juan Carlos I. und dessen Gattin Sofía eröffnet werden. Bis 4. September werden rund 180 Werke der 1920er, 1930er und 1940er Jahre gezeigt.

Die Gemälde stammen zum Teil aus der großen Picasso-Kollektion des Reina Sofía. Leihgaben kommen aber auch von mehr als 30 Privatsammlern und Museen aus aller Welt, darunter das Musée Picasso und das Centre Pompidou in Paris, die Tate Gallery in London sowie das MoMA und das Metropolitan Museum in New York.

Das 27 Quadratmeter große «Guernica» gilt als eines der wichtigsten Werke des 20. Jahrhunderts. Es entstand nach dem deutschen Angriff im spanischen Bürgerkrieg auf die gleichnamige baskische Kleinstadt am 26. April 1937. In Schwarz, Weiß und Grau zeigt das Bild deformierte Menschen und Tiere, Schmerz und Angst. Es wurde erstmals bei der Weltausstellung in Paris gezeigt.

Im Mittelpunkt der Ausstellung zum «Guernica»-Jubiläum stehen ausdrücklich nicht die politischen Aspekte, wie es bei der Präsentation der Schau am Montag in Madrid hieß.

Die Kuratoren Timothy James Clark und Anne Wagner sagten, sie seien «nicht so qualifiziert», um den spanischen Bürgerkrieg zu analysieren. «Das war nicht unsere Rolle. Wir hätten nichts Neues zu sagen gehabt». Man habe es unterdessen vorgezogen, Picassos Beziehung zu Gewalt, Krieg und Konflikten zu erforschen.

@ dpa.de