Film, Festivals

Festival - Naomi Kawase mit poetischem Drama in Cannes

23.05.2017 - 13:54:05

Festival - Naomi Kawase mit poetischem Drama in Cannes. Die Japanerin Naomi Kawase legt einmal mehr ein poetisches Drama vor. Außerdem will sich das Festival zum 70. Jubiläum ausgiebig feiern - ruft dann aber zuerst zu einer Schweigeminute auf.

Cannes - Mit einem berührenden Drama ist die Japanerin Naomi Kawase als erste Frau in den diesjährigen Wettbewerb des Filmfestivals Cannes gestartet. «Hikari» erzählt in stillen Bildern und auf sehr poetische Weise von einem Fotografen, der erblindet und auf eine junge Frau trifft. Gemeinsam lernen sie, ihre Leben neu wahrzunehmen. Die 47-jährige Kawase ist neben Sofia Coppola und Lynne Ramsay eine von drei Regisseurinnen im Rennen um die Goldene Palme, die am Sonntagabend vergeben wird.

Kawase nimmt sich in «Radiance», wie der englische Titel lautet, genügend Zeit für ihre Figuren und ihre Geschichten. Die junge Misako und Herr Nakamori haben zunächst scheinbar nur wenig gemeinsam, kommen sich dann aber langsam näher. Die japanische Regisseurin, die hierfür auch das Drehbuch schrieb, gewann in Cannes bereits mehrere Auszeichnungen: 2007 gab es den Großen Preis der Jury für «Der Wald der Trauer», 1997 die Goldene Kamera für «Suzaku».

Am Dienstagabend stand außerdem eine feierliche Gala zum 70. Jubiläum der Internationalen Filmfestspiele Cannes auf dem Programm. Dazu wurden den Festivalangaben zufolge auch zahlreiche frühere Cannes-Gewinner eingeladen. So wurden zum Beispiel schon der Regisseur Ken Loach und der Drehbuchautor Paul Laverty in der Stadt gesehen. Der Brite Loach war im vergangenen Jahr für sein Sozialdrama «Ich, Daniel Blake» mit der Goldenen Palme ausgezeichnet worden. Laverty schrieb dafür erneut - wie schon oft bei Loachs Filmen - das Drehbuch.

Zuvor hatte das Festival den Anschlag bei einem Konzert in Manchester verurteilt und für den Dienstagnachmittag zu einer Schweigeminute in Andenken an die Opfer und deren Familien aufgerufen. Das Festival äußerte «Entsetzen, Wut und immense Trauer». «Dies ist ein weiterer Angriff auf Kultur, Jugend und Fröhlichkeit, auf unsere Freiheit, Generosität und Toleranz», hieß in einer Mitteilung der Festspiele.

@ dpa.de

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