Feste, Kieler Woche

2000 Veranstaltungen - Hunderttausende bei Auftakt von Kieler Woche

18.06.2017 - 15:28:07

2000 Veranstaltungen - Hunderttausende bei Auftakt von Kieler Woche. «Leinen los!» für Nordeuropas größtes Sommerfest: Bis zum 25. Juni läuft die Kieler Woche. Erwartet werden drei Millionen Gäste.

  • Kieler Woche 2017 - Foto: Ralf August

    Rennyachten auf der Förde. Foto: Ralf August

  • Kieler Woche startet - Foto: Carsten Rehder

    Bei der Kieler Woche werden auch diesmal Tausende Segler und rund drei Millionen Besucher erwartet. Foto: Carsten Rehder

  • Kieler Woche 2017 - Foto: Carsten Rehder

    Bunte Boote der Klasse Hansa 303 bei einer Regatta auf der Ostsee. Foto: Carsten Rehder

  • Horst Köhler - Foto: Carsten Rehder

    Horst Köhler, Bundespräsident a.D., zeigt die Medaille, die das Institut für Weltwirtschaft jährlich zur Kieler Woche verleiht. Foto: Carsten Rehder

Kieler Woche 2017 - Foto: Ralf AugustKieler Woche startet - Foto: Carsten RehderKieler Woche 2017 - Foto: Carsten RehderHorst Köhler - Foto: Carsten Rehder

Kiel - Mit Gästen aus aller Welt feiern die Kieler bis kommenden Sonntag ihre fünfte Jahreszeit. Bereits am ersten Wochenende lockte die Kieler Woche nach Angaben der Stadt Hunderttausende ans oder aufs Wasser, auf die große Festmeile oder ins Rathaus.

Dort nahm Ex-Bundespräsident Horst Köhler am Sonntag den Weltwirtschaftlichen Preis entgegen. Neben ihm wurden die indische Bankerin Arundhati Bhattacharya, der italienische Modemacher Brunello Cucinelli und der schwedische Ökonom Assar Lindbeck ausgezeichnet.

Mit dem traditionellen Glasen (Schlagen) der Schiffsglocke und dem Signal «Leinen los!» mit dem Schiffshorn hatten der schleswig-holsteinische Landtagspräsident Klaus Schlie (CDU) und Fernsehmoderator Kai Pflaume die 123. Kieler Woche am Samstagabend offiziell eröffnet. Pflaume meinte, seine Aufgabe sei «ein Akt von durchaus nationaler Bedeutung», vergleichbar mit dem Bieranstich auf dem Oktoberfest.

Die Kieler Woche gilt als größtes Sommerfest in Nordeuropa. Auf dem Programm stehen rund 2000 Veranstaltungen. Bis Sonntag erwarten die Veranstalter rund drei Millionen Besucher. Damit sie sorgenfrei feiern können, hat die Polizei noch einmal 50 Prozent mehr Beamte im Einsatz als im vergangenen Jahr. Nach den Terroranschlägen von Nizza, Berlin und Manchester verschärfte die Polizei das Sicherheitskonzept. An den Abenden und an den Wochenenden gibt es mehrere Kontrollpunkte um die Innenstadt. Rammsperren aus großen Sandsäcken und Lastwagen sollen für Sicherheit sorgen.

@ dpa.de