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Der aus der Asse zu bergende Müll dürfe später nicht in das geplante Endlager Schacht Konrad gebracht werden, sagte die atompolitische Sprecherin des BUND in Niedersachsen, Renate Backhaus. Dieses Endlager sei dafür ungeeignet. Ziel müsse sein, in einem ergebnisoffenen Verfahren unter Beteiligung der Öffentlichkeit einen Standort zu finden, der nach wissenschaftlichen Kriterien die Langzeitsicherheit gewährleisten könne. In der Region um Remlingen und Salzgitter hatten Meldungen für Unruhe gesorgt, die Asse-Abfälle könnten in den Schacht Konrad gebracht werden.
Der Asse-II-Koordinationskreis, ein Zusammenschluss von Bürgerinitiativen, wandte sich gegen Überlegungen, das frühere Salzbergwerk doch zu fluten. Eine Flutung des Atommülllagers Asse, bei der Gutachten zufolge radioaktive Lauge in die Umwelt gepresst werde, könne «nicht die Lösung sein», erklärte der Koordinationskreis. «So ein Konzept ruft den massiven Widerstand der Bevölkerung hervor.»
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) will den Atommüll aus der Asse herausholen und hat dafür kürzlich einen Zeitplan präsentiert. Dagegen befürwortet der Vorsitzende der Entsorgungskommission des Bundes, Michael Sailer, dass das Bergwerk mit Beton und einer Lösung verfüllt wird. Dieses Konzept hatte auch der frühere Asse-Betreiber, das Helmholtz Zentrum München, vertreten.
ddp

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