Umfrage: Schwarz-gelbe Koalition in der Wählergunst stabil: Sachsens schwarz-gelbe Koalition hat laut einer Umfrage in der Wählergunst leicht zugelegt. Derzeit würden 42 Prozent der Sachsen die CDU und sechs Prozent die FDP wählen, wie aus einer am Dienstag in Dresden veröffentlichten repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts aproxima im Auftrag der sächsischen Staatskanzlei hervorgeht.
Vergrößern Umfrage: Schwarz-gelbe Koalition in der Wählergunst stabil | Bild: © dapd

Dresden (dapd-lsc). Bei der vorangegangenen Studie 2010 hatten noch fünf Prozent der Befragten für die FDP gestimmt, 42 Prozent wollten CDU wählen.

Bei der Landtagswahl 2009 erreichten CDU und FDP knapp die absolute Mehrheit der Wählerstimmen. 40,2 Prozent der wahlberechtigten stimmten damals für die Christdemokraten, zehn Prozent für die Liberalen. Die Linke kam auf 20,6 Prozent, die SPD auf 10,4 Prozent und die Grünen auf 6,4 Prozent.

Bei der Umfrage, für die im April und Mai 1.000 Sachsen befragt wurden, erreichte die Linke nun 21 Prozent, die SPD 16 Prozent und die Grünen acht Prozent. Die NPD landete bei drei Prozent. Das Ergebnis sei eine deutliche Bestätigung für die Politik der Landesregierung, sagte Staatskanzlei-Chef Johannes Beermann (CDU). Zugleich würden die Sachsen optimistischer in die Zukunft schauen.

Demnach ist die knappe Mehrheit der Sachsen einer Umfrage zufolge mit der wirtschaftlichen Situation im Freistaat zufrieden. 52 Prozent glauben demnach an einen wirtschaftlichen Aufschwung in den kommenden Jahren. Bei der vorangegangenen Umfrage waren nur rund 38 Prozent der Befragten dieser Meinung. 60 Prozent seien zudem der Meinung, der Freistaat stehe wirtschaftlich besser da als die übrigen ostdeutschen Länder.

dapd