Sie hofften, dass das rheinland-pfälzische Beispiel in anderen Bundesländern übernommen werde.
Beck erläuterte, das Land wolle Eltern dadurch finanziell entlasten. «Wir wollen, dass alle Kinder schon früh von den Bildungs- und Erziehungsangeboten in den Kindergärten profitieren könne», sagte er. Eltern würden durch die Übernahme der Kindergartenbeiträge pro Jahr im Schnitt 700 Euro sparen. «Das ist ein wesentlicher und direkter Beitrag», betonte der Ministerpräsident. Insgesamt profitierten von der Neuregelung die Eltern von landesweit 100 000 Kindern.
Rheinland-Pfalz hatte zur Umsetzung der Gebührenfreiheit für alle drei Kindergartenjahre im Jahr 2006 einen Stufenplan eingeführt. Ab August 2010 sollen auch die Beiträge für die Zweijährigen entfallen. Die Eltern erhalten dann einen Rechtsanspruch auf Betreuung.
In Berlin ist ebenfalls eine Gebührenfreiheit für alle drei Kindergartenjahre bis zum Jahr 2011 geplant. In den Bundesländern Hessen, Niedersachsen, Sachsen, Saarland und Schleswig-Holstein ist bereits das letzte Kindergartenjahr kostenlos. Ein ähnliches Modell erwägen Bayern und Hamburg. In einigen Ländern zahlen Eltern ermäßigte Gebühren.
Mainz (ddp-rps)


























