Eine Attraktion ist die Nachbildung eines Fabergé-Maiglöckchen-Eis, das 1889 für Russlands Zar Nikolaus II. angefertigt worden sein soll.
Am Karsamstag sollen in der Lausitz nach Behördenangaben wieder über 1500 Osterfeuer brennen und symbolisch den langen Winter vertreiben. Sie werden vermutlich wieder mehr als 150 000 Schaulustige anziehen. Die größten Feuer soll es in diesem Jahr an der Cottbuser Spreewehrmühle und am Peitzer Festungsturm geben.
Viele Schaulustige werden am Ostersonntag beim wendischen Osterreiten im Spreewald erwartet. Der Brauch stammt aus dem 16. Jahrhundert und wird jetzt wieder belebt. Nach der Segnung an der Kirche in Lübbenau-Zerkwitz überbringen über 35 ökumenische Reiter bei ihrem stillen Ritt durch sechs Spreewalddörfer die Botschaft von der Auferstehung Christi. Sie verteilen an der rund 20 Kilometer langen Strecke grüne Hoffnungssträuße und symbolische Osterkrüge.
In Hornow bei Döbern wird am Ostersonntag noch vor Sonnenaufgang der ansonsten nicht öffentlich gezeigte sorbische Brauch vom Osterwasserholen vorgeführt. Nach einem anschließenden Turmblasen von der Dorfkirche gibt es ein gemeinsames Frühstück im Gemeindesaal und ein Ostereiersuchen. Am Ostermontag schließlich können Kinder im Cottbuser Spreeauenpark mehr als 4500 versteckte Ostereier suchen und zudem traditionelle sorbische Osterbräuche kennenlernen.
Cottbus/Forst (ddp-lbg)


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