Todesopfer - Präsidentin: 708 Erdbeben-Tote in Chile: Die Zahl der Todesopfer nach dem verheerenden Erdbeben in Chile ist nach offiziellen Angaben auf 708 gestiegen. Das teilte Staatspräsidentin Michelle Bachelet am Sonntag in der Hauptstadt Santiago de Chile mit.
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Es wird befürchtet, dass sich die Zahl der Opfer in den nächsten Tagen noch erhöhen wird. Nach Behördenangaben wurden rund zwei Millionen Häuser und Wohnungen zerstört.

Unterdessen landete auf dem internationale Flughafen der chilenischen Hauptstadt am Sonntag erstmals seit dem Erdbeben wieder eine Passagiermaschine. Das Flugzeug der Fluglinie LAN kam aus der peruanischen Hauptstadt Lima, berichtete das chilenische Fernsehen. Es würden noch vier weitere Maschinen erwartet, unter anderem aus Miami. Der Flughafen war bei dem Beben der Stärke 8,8 am Samstag erheblich beschädigt worden.

Es war das schwerste Erdbeben seit fünfzig Jahren. Für nahezu die gesamte Pazifik-Region wurde Tsunami-Alarm gegeben, die Wassermassen trafen die chilenische Küste und richteten zusätzlich große Zerstörungen an. In Hawaii, Japan und Russland blieben die befürchteten Riesenwellen aber aus.

Santiago de Chile (dpa)