Tennisprofi Zverev überraschend im Viertelfinale: Rom (dpa) - Qualifikant Mischa Zverev wirbelt auf dem roten Sand in Rom weiter Staub auf und darf sich auf ein Gipfeltreffen mit Roger Federer freuen.
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Rom (dpa) - Qualifikant Mischa Zverev wirbelt auf dem roten Sand in Rom weiter Staub auf und darf sich auf ein Gipfeltreffen mit Roger Federer freuen.

Der 21 Jahre alte Tennisprofi aus Hamburg ließ sich auch von dem Franzosen Gilles Simon nicht aus der Erfolgsspur drängen und zog mit einem 6:4, 6:1-Erfolg in 63 Minuten Spielzeit zum ersten Mal in seiner Karriere ins Viertelfinale einer Masters-Veranstaltung ein. In Rom hat Zverev überhaupt erst zum zweiten Mal die Qualifikation für das Hauptfeld eines Masters-Turniers geschafft - nach Hamburg 2008, wo er in der ersten Runde an dem Kroaten Ivo Karlovic gescheitert war.

In der Runde der besten Acht trifft der Weltranglisten-76. am Freitag auf den Schweizer Federer, der in der Runde der besten 16 des mit 2,75 Millionen Euro dotierten Asche-Turniers den an Nummer 16 gesetzten Tschechen Radek Stepanek mit 6:4, 6:1 vom Center Court fegte. Der hinter Federer auf Platz drei postierte Serbe Novak Djokovic setzte sich derweil mit 6:1, 6:1 gegen den Spanier Tommy Robredo durch, der tags zuvor den Augsburger Philipp Kohlschreiber ausgeschaltet hatte. Djokovic trifft nun auf den Argentinier Juan Martin del Potro, der Stanislas Wawrinka 6:2, 6:7 (5:7), 6:3 bezwang. Wawrinka hat an der Seite Federers in Peking olympisches Gold im Doppel geholt.

Für Linkshänder Zverev ist es der erste Vergleich mit Federer. Der von Rafael Nadal entthronte 13-malige Grand-Slam-Sieger zählt auf Sand nicht gerade zu den Spezialisten, was dem jungen Zverev durchaus die Chance auf eine Überraschung lässt. Vorausgesetzt er erstarrt nicht voller Respekt vor seinem großen Gegner. Im Achtelfinale gegen Simon präsentierte sich der 1,90 m große Hamburger in starker Verfassung und hatte vor allem bei den gewonnenen Punkten ein klares Plus im Vergleich zu Simon, der in der Weltrangliste immerhin an Nummer 7 geführt wird, wie Zverev aber noch auf den ersten Titel wartet.