Die liquiden Mittel, der Free Cashflow, soll sich sogar fast verdoppeln und auf mehr als 22 Millionen Euro anwachsen nach 12,9 Millionen Euro 2009. QSC hatte bereits im vergangenen Jahr die Investitionen deutlich zurückgefahren. Die operative Entwicklung und das straffe Sparprogramm halfen dem Telekomanbieter wie geplant, seine Schulden komplett abzubauen. Im vorbörslichen Handel bei Lang & Schwarz legte die QSC-Aktie 2,15 Prozent auf 1,75 Euro zu. Einem Börsianer zufolge fiel 2009 die EBITDA-Marge besser als erwartet aus. Auch der Ausblick habe positiv überrascht.
ZIELE ERREICHT
Im vergangenen Jahr steigerte der auf Geschäftskunden spezialisierte Telekomanbieter nach vorläufigen Zahlen seinen Umsatz auf 420,5 Millionen Euro von 413 Millionen Euro 2008. Vor allem das Großkundengeschäft (Wholesale), in dem QSC sein eigenes Netz vermietet, und der Verkauf sogenannter "managed services", auf Kundenwünsche zugeschnittene individuelle Lösungen, lief gut. Der Verkauf von klassischen Telefonprodukten ging dagegen weiter zurück.
Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg dank der fortgesetzten Sparanstrengungen noch kräftiger als der Umsatz um 9,6 Millionen Euro auf 76,9 Millionen Euro. Die Marge verbesserte sich um zwei Prozentpunkte. Unterm Strich stieg der Gewinn auf 5,5 Millionen Euro (Vorjahr: 0,8 Mio Euro). Damit verfehlte QSC zwar die Erwartungen von Analysten bei Umsatz und Überschuss leicht, erfüllte aber seine eigenen Jahresziele.

































