Das Angebot zeuge von Ignoranz gegenüber den Beschäftigten und sei eine Zumutung. Am Nachmittag dauerten die Verhandlungen weiter an.
Zuvor hatte zum Auftakt der dritten Verhandlungsrunde die Deutsche Telekom ein Tarifpaket mit einer Gesamtlaufzeit von 24 Monaten vorgelegt, das unter anderem eine Entgelterhöhung von insgesamt drei Prozent vorsieht. Weitere Bestandteile seien eine Ergebnisbeteiligung sowie ein Programm zur Beschäftigungs- und Nachwuchsförderung, teilte der DAX-Konzern mit. ver.di fordert in der laufenden Tarifrunde fünf Prozent mehr Gehalt bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.
Parallel zu den Gesprächen traten am Dienstag bundesweit rund 1000 T-Systems-Mitarbeiter in den Warnstreik. Schwerpunkte der Aktionen seien Berlin, Kiel, Bielefeld, Darmstadt, Saarbrücken, Bamberg und Nürnberg gewesen. Auch für Mittwoch kündigte ver.di Aktionen an.
Die dritte Runde der Tarifverhandlungen findet am Dienstag und Mittwoch in Königswinter bei Bonn statt.
Berlin/Bonn (ddp)





























