Empfehlen:
Link Newsletter Diskutieren 0 0 0
AD HOC NEWSBREAKx

Erhalten Sie täglich um 10.00 Uhr die wichtigsten Meldungen sowie die ersten Aktienkurse direkt von der Börse.

Weitere Informationen finden Sie hier.

AD HOC NEWSBREAK

"Taucher bergen weitere Leiche In einem Hafenbecken der BASF finden Polizeitaucher einen Toten - es könnte das dritte ..."

Möglicherweise drei Tote bei BASF-Unglück
Bild: © Einsatzkräfte und ein Schiff der Feuerwehr an der Unglücksstelle auf dem Werksgelände der BASF in Ludwigshafen. Foto: Andreas Arnold
Möglicherweise drei Tote bei BASF-Unglück
Taucher bergen weitere Leiche. In einem Hafenbecken der BASF finden Polizeitaucher einen Toten - es könnte das dritte Opfer der Explosion vom Montag sein. Von den heruntergefahrenen Anlagen sollen einige wieder in Betrieb gehen.

Ludwigshafen - Die Zahl der Todesopfer der verheerenden Explosion bei der BASF in Ludwigshafen hat sich möglicherweise auf drei erhöht. Polizeitaucher bargen in einem Hafenbecken am Explosionsort die Leiche eines Mannes.

Nun wird geprüft, ob es sich bei ihm um einen seit dem Unglück vermissten Matrosen eines Tankschiffes handelt. «Ob es der Vermisste ist, wissen wir noch nicht», sagte eine Polizeisprecherin. Die Staatsanwaltschaft Frankenthal ordnete die Obduktion an. Das Ergebnis liegt möglicherweise erst in einigen Tagen vor.

«Leider müssen wir davon ausgehen, dass unsere Befürchtungen traurige Gewissheit werden und wir ein drittes Todesopfer zu beklagen haben», sagte BASF-Vorstandsmitglied Margret Suckale. Bei der Explosion und nachfolgenden Bränden im Landeshafen Nord waren am Montag zwei Männer der BASF-Werksfeuerwehr getötet worden. Mehr als 20 Menschen wurden verletzt, viele schwer.

Luft- und Wassertests ergaben nach Informationen des rheinland-pfälzischen Umweltministeriums, dass keine Grenzwerte überschritten wurden. Insgesamt waren noch 24 Anlagen komplett heruntergefahren.

Der Chemiekonzern will wichtige Anlagen nun wieder anfahren. Die beiden sogenannten Steamcracker sollten in den kommenden Tagen schrittweise ihren Betrieb wieder aufnehmen, teilte BASF am Mittwochabend mit. An diesem Donnerstagmorgen und in den folgenden Tagen würden deshalb voraussichtlich Fackeln zu sehen sein und es komme zu Geräuschentwicklung. Die Anlagen gelten als das Herzstück des Werks. Dort wird mit Hilfe von Dampf (englisch: steam) Rohbenzin aufgespalten (englisch: to crack).

Derzeit würden Aktionen geprüft, um den Einfluss des Unglücks auf Kundenlieferungen so gering wie möglich zu halten. Der Konzern gab sogenannte Force-Majeure-Erklärungen - Regelungen bei höherer Gewalt - für die Abnahme einiger Produkte wie Ethylen heraus. Medienberichte, wonach Teile der Produktion möglicherweise für Wochen lahmgelegt sind, konnte eine Sprecherin weder bestätigen noch dementieren.

Die Ermittler haben nach Angaben des Leitenden Oberstaatsanwalts Hubert Ströber inzwischen «gewisse Teilerkenntnisse» zur Ursache der Explosion. Sie gingen auf eine Zeugenvernehmung zurück und müssten erhärtet werden. Der bereits vernommene Zeuge sei Mitarbeiter einer auf dem Gelände eingesetzten Fremdfirma und «im Bereich der Sicherung» tätig gewesen, sagte Ströber. Seine Angaben würden nun ausgewertet und bei den weiteren Untersuchungen berücksichtigt.

Der Oberstaatsanwalt kündigte weitere Zeugenbefragungen und Untersuchungen an, über die er aus ermittlungstaktischen Gründen nichts sagen könne. Der Explosionsort sei inzwischen begehbar, sagte Ströber. Polizisten und Sachverständige seien vor Ort. Die Behörde ermittelt von Amts wegen in der Sache wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion und fahrlässiger Körperverletzung gegen unbekannt.

Nach dem vermissten Matrosen hatten am Mittwoch 17 Taucher von Polizei und Feuerwehr gesucht. Gegen 12.30 Uhr bargen Polizeitaucher der technischen Einsatzeinheit Mainz die Leiche eines Mannes. Die Belegschaft gedachte der Opfer in einer Schweigeminute. Zudem wehten die Fahnen im Betrieb auf halbmast, und es wurde ein Kondolenzbuch ausgelegt. Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft reagierte mit Bestürzung auf das Schicksal ihrer Kollegen und richtete für die Familien der Feuerwehrleute ein Spendenkonto ein.

Landesumweltministerin Ulrike Höfken (Grüne) teilte mit, die Luftüberwachungsstationen des Landesamtes für Umwelt hätten in Ludwigshafen während des Brandes und danach keine Überschreitung der Grenzwerte ermittelt. Auch die Daten der Stationen Speyer, Worms und Frankenthal zeigten keine Auffälligkeiten. Auch die Wasseruntersuchungen der Rheingütestation Worms zeigten nach Angaben des Ministeriums keine auffälligen Ergebnisse. Die Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd habe außerdem die Analyseergebnisse von Rheinwasserproben der BASF erhalten. «Die Bewertung hat ergeben, dass nicht von einer Umweltgefährdung auszugehen ist.»

Die Ludwigshafener Oberbürgermeisterin Eva Lohse (CDU) forderte im «Mannheimer Morgen» eine rückhaltlose Aufklärung der Vorgänge und gegebenenfalls Konsequenzen. Die Koalitionsfraktionen von SPD, FDP und Grünen im rheinland-pfälzischen Landtag planen für Donnerstag kommender Woche eine Sondersitzung dreier Ausschüsse zu dem Thema.

Mehr dazu von pressetext.de: Bäckermeister Norbert Büsch, Geschäftsführer der Kamp-Lintforter Handwerksbäckerei Büsch, hat ein Ziel: er will die uralte Getreidesorte "Emmer" neu beleben . Norbert Büsch setzt auf uralte Getreidesorte. Und neue, attraktive Brot-Angebote daraus backen. Aber ganz so einfach ist das nicht, denn Emmer wird in Deutschland kaum noch angebaut. Mit Hilfe der Landwirtschaftskammer Rheinland beschaffte Norbert Büsch das erforderliche Saatgut und überzeugte acht Landwirte am Niederrhein und im Rheinland von seinem Plan. Jetzt begann die Aussaat. weiterlesen ...

Weitere Nachricht dazu von dpa.de: Frankenthal - Weil er seine zwei Monate alte Tochter aus dem zweiten Stock geworfen und somit getötet haben soll, steht ein Mann von heute an wegen Mordes in Rheinland-Pfalz vor Gericht . Baby auf die Straße geworfen - Mordprozess beginnt. Laut Staatsanwaltschaft soll der 32-Jährige zunächst mit einem Messer seine schlafende Lebensgefährtin attackiert haben, mit der er vorher Streit gehabt habe. Nach einem weiteren Angriff auf einen Bekannten soll er das Baby vom Balkon der Wohnung auf die Straße geworfen haben. Es war sofort tot. Als die Polizei kam, drohte der Mann laut Anklage mit dem Tod zweier weiterer Kinder. weiterlesen ...

Dazu meldet dpa.de weiter: HAHN - Der angeschlagene Hunsrück-Flughafen Hahn ist zumindest bei Banken kaum noch verschuldet . Flughafen Hahn: Bankschulden sinken auf 1,3 Millionen Euro. Zugleich bleibt er aber hoch defizitär und seine Zukunft ungewiss - die Ausgaben übersteigen die Einnahmen. Nachdem das Land Rheinland-Pfalz seit 2014 nach und nach 121 Millionen Schulden auf Kosten der Steuerzahler übernommen hat, liegen die Verbindlichkeiten bei Banken derzeit nur noch bei vier Millionen Euro, wie Hahn-Sprecherin Hanna Koch mitteilte. "Diese werden im Laufe dieses Jahres weiter getilgt, so dass Anfang 2017 noch 1,3 Millionen Euro Darlehen zu verzeichnen sein werden. Für ein Unternehmen unserer Größenordnung sind dies sehr geringe Zahlen." weiterlesen ...

dpa.de schreibt: Tesla macht deutschen Premium-Autoherstellern Konkurrenz - und kommt dabei an deutscher Ingenieurskunst nicht vorbei . Tesla kauft deutschen Maschinenbauer. Der Kauf eines Anlagenbauers aus Rheinland-Pfalz sichert Maschinen für Teslas automatisierte Mega-Fabriken - und ein neues Deutschland-Standbein. weiterlesen ...

Dazu rhein-zeitung.de: Jedes dritte Kind kommt im OP auf die Welt: Ärzte wollen Zahl der Kaiserschnitte senken weiterlesen ...

rhein-zeitung.de schreibt dazu: Festakt in Koblenz: Polizeigewerkschaft besteht seit 50 Jahren weiterlesen ...

shortnews.de berichtet dazu: Brennpunkte: Asylanträge aus der Türkei nehmen drastisch zu weiterlesen ...

wir-in-rheinhessen.de meldet dazu: Lewentz: Wir brauchen starke Hilfsorganisationen im Rettungsdienst weiterlesen ...

Dazu berichtet rhein-zeitung.de: Ministerpräsidentin gratuliert: Mayener Verwaltungsschule feiert Geburtstag weiterlesen ...

Dazu schreibt rhein-zeitung.de weiter: Millionen-Projekt in der Kurstadt Bad Ems: Tunnel wurde vor zehn Jahren fertig weiterlesen ...

Aktien im Fokus - Dienstag, 29.11.2016 weiterlesen ...

Deutschlands günstigster FOREX CFD Broker?
Broker -Vergleiche zeigen: direktbroker-FX ist der günstigste FOREX CFD Broker am Markt.

Dortmund zeigt eine Woche n...
Schwalbe sorgt für Aufregung - RB Leipzig bleibt Erster vor Bayern und Hertha...

Die Temperatur hat in Deuts...
Deutscher Wetterdienst: Herbst 1,0 Grad zu warm.

Berlin - Das aktuelle Kalen...
Kalenderblatt 2016: 20. September.