Gegen ihn wurde Anklage wegen Raubmordes mit Todesfolge erhoben.
Der 51-jährige Betreiber eines Juweliergeschäfts und sein 49-jähriger Mitinhaber waren in ihrem Laden überfallen und geschlagen worden. Der 51-Jährige starb drei Tage später an seinen schweren Schädelverletzungen. Laut Staatsanwaltschaft hatten die Täter bei dem Überfall dreieinhalb Kilogramm Goldschmuck im Wert von mehreren tausend Euro entwendet.
Aufgrund eines Abgleichs von DNA-Spuren konnte ein Tatverdächtiger nach einem Diebstahl im hessischen Wetzlar identifiziert und bei einem versuchten Einbruch in der Nähe von Cottbus festgenommen werden. In der rumänischen Stadt Galati wurde ein weiterer mutmaßlicher Täter festgenommen und nach Deutschland überstellt. Die beiden Festgenommenen räumten ein, am Tatort gewesen zu sein. Sie müssen sich seit Anfang Januar vor dem Landgericht Dortmund verantworten.
Die Ermittlungen gegen zwei weitere Männer, die sich in England und Spanien aufhielten, ergaben dagegen keine Hinweise auf eine Tatbeteiligung. Die am Tatort gesicherten DNA-Spuren stammen nicht von ihnen.
Dortmund (ddp-nrw)































