Swiss Re stürzt wegen Katastrophen tief in die roten Zahlen: ZÜRICH (dpa-AFX) - Der weltweit zweitgrößte Rückversicherer Swiss Re   ist wegen der Katastrophen in Japan, Australien und Neuseeland im ersten Quartal tief in die roten Zahlen gestürzt. Unter dem Strich stand ein Verlust von 665 Millionen US-Dollar (448 Mio Euro), wie der Konkurrent von Munich Re  und Hannover Rück  am Donnerstag in Zürich mitteilte. Ein Jahr zuvor hatte die Swiss Re trotz des schweren Erdbebens in Chile noch einen Gewinn von 158 Millionen Euro erzielt.
Vergrößern Swiss Re stürzt wegen Katastrophen tief in die roten Zahlen | Bild: © assalve

Dieses Mal schlugen die Naturkatastrophen bei der Swiss Re mit 2,3 Milliarden Dollar vor Steuern zu Buche. Vor allem das Erdbeben und der Tsunami in Japan, das Beben in Neuseeland und die Überschwemmungen in Australien kamen das Unternehmen teuer zu stehen. Die Kosten für Schäden und Verwaltung überstiegen die Beitragseinnahmen um mehr als die Hälfte. Die kombinierte Schaden-Kosten-Quote lag mit 163,7 Prozent weit über der kritischen 100-Prozent-Schwelle.