Stufe - Feinstaub-Grenzwerte in Frankfurter Allee überschritten: Notwendigkeit der zweiten Stufe der Umweltzone gesehen Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat nachdrücklich das Festhalten an der zweiten Stufe der Umweltzone in Berlin gefordert. In der Frankfurter Allee sei am Samstag zum 36. Mal in diesem Jahr der Grenzwert für Feinstaub überschritten worden, sagte ein BUND-Sprecher am Montag. Erlaubt sind nur 35 Überschreitungen pro Jahr.
Vergrößern Stufe - Feinstaub-Grenzwerte in Frankfurter Allee überschritten | Bild: ©

Für den BUND belegen diese Zahlen die Notwendigkeit der zweiten Stufe der Umweltzone, die der Senat zum 1. Januar 2010 einführen will, wie der Sprecher betonte. Mit der zweiten Stufe dürfen nur noch Fahrzeuge mit grüner Plakette in die Umweltzone einfahren.

«Der Senat konnte im Frühjahr durch eine Evaluation belegen, dass die Berliner Umweltzone wirkt», sagte BUND-Verkehrsexperte Martin Schlegel. Die Überschreitung der Grenzwerte in der Frankfurter Allee zeige aber, «dass die erste Stufe der Umweltzone alleine nicht ausreicht, um die Grenzwerte dauerhaft einzuhalten». Für den Fall, dass der Senat die zweite Stufe nicht mehr durchsetzt, drohte der Experte mit Klagen der Anwohner der Frankfurter Allee.

Berlin (ddp-bln)