Berlin (dapd-bln). 'Die enge Zusammenarbeit von Drehbuchautoren, Regisseuren, Architekten und Kameraleuten schuf eine Atmosphäre der wechselseitigen Inspiration und des Erfindungsgeistes', erklärte der Filmhistoriker Rainer Rother die Gründe für den herausragenden internationalen Erfolg der Studios in den 1920er und 1930 Jahren. Die so entstandenen, visuell reichen wie überzeugende Filme seien international stilprägend geworden.
Für die Jubiläumsschau hat Rother zehn Meilensteine aus allen wichtigen Schaffensperioden des Studios ausgewählt, beginnend mit Friedrich Wilhelm Murnaus Stummfilm 'Der letzte Mann' (1924). Gezeigt werden auch DEFA-Klassiker wie 'Das Kaninchen bin ich' (1965) und Großproduktionen aus jüngster Zeit, darunter 'Der Vorleser' (2008) mit Kate Winslet. Auch 'Münchhausen', einer der teuersten wie erfolgreichsten Filme des Dritten Reiches mit Hans Albers in der Titelrolle, wird im Rahmen der Jubiläumsreihe zu sehen sein.
Bei einem Festakt am 12. Februar wird Festivaldirektor Dieter Kosslick dem Studio Babelsberg eine Berlinale-Kamera verleihen. Mit dieser Auszeichnung werden seit 1986 Filmpersönlichkeiten und Institutionen geehrt, denen sich die Berliner Filmfestspiele in besonderem Maße verbunden fühlt.
dapd


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