Bislang sei sogar unklar, ob die Themen, die von Studentenvertretern gemeinsam mit der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), mehreren Kultusministerien und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vor der Konferenz erarbeitet wurden, im Programm berücksichtigt werden, kritisierte der Freiburger Student Jakob Lohmann. Die Kommunikation seitens des BMBF sei unzureichend, die Vorbereitung auf den Gipfel entsprechend schwierig.
Ben Stotz, Mitglied im Bundesvorstand des Studierendenverbandes Die Linke.SDS, hob hervor, dass nur über Veränderungen gesprochen werde, die die Haushalte kaum belasten. «Alle Dinge, die wirklich etwas kosten, werden ausgeblendet», kritisierte Stotz. Stattdessen solle es Diskussionen über Veränderungen der Prüfungsordnungen oder eine Imagekampagne für den Bachelor-Abschluss geben.
Über ihre Teilnahme am Gipfel wollen die Studierenden kurzfristig entscheiden. Zu ihren Kernforderungen gehört eine soziale Öffnung der Hochschulen, die Abschaffung der Bachelor- und Master-Abschlüsse in ihrer derzeitigen Form sowie die Verbesserung der Lehr- und Lernbedingungen. Parallel zum nationalen Bologna-Gipfel am Montag sind bundesweit Aktionen des Studentenbündnisses geplant.
ddp/prp/nik


Forum
Facebook
Twitter





















