Die Gewerkschaften der griechischen Eisenbahnen (OSE) reagierten damit auf Pläne der Regierung, Teile der schwer defizitären Bahn zu privatisieren. Die griechischen Eisenbahnen müssen vom griechischen Haushalt jährlich mit rund einer Milliarde Euro subventioniert werden.
Experten des Internationalen Währungsfonds (IWF), der Europäischen Zentralbank (EZB) und der EU-Kommission hatten bereits im Juni Athen geraten, die Eisenbahnen zu sanieren. Das Eisenbahn- Defizit wirke wie ein «Schwarzes Loch» im griechischen Haushalt. Die Experten wollen am kommenden Montag erneut die Bücher der Regierung in Athen kontrollieren und den Fortgang der Reformen prüfen.
Nur wenn die Experten nach dem Durchleuchten des Programms zufrieden sind, wird Athen weitere Finanzspritzen bekommen. Das gesamte Rettungspaket von IWF und EU für Griechenland umfasst 110 Milliarden Euro über drei Jahre. Damit wurde Griechenland vorerst vor dem Bankrott gerettet.






























