Frankenthal (dapd-rps). In einer Urabstimmung hatten sich die Mitarbeiter für Arbeitsniederlegungen ausgesprochen.
'Der Unternehmensvorstand tut derzeit alles, um die Mitarbeiter gegen sich aufzubringen', sagte Hoetzl. So habe die KBA-Führung der Belegschaft bereits untersagt, die Kantine und die Werksparkplätze während des sich abzeichnenden Streiks für Versammlungen zu benutzen.
Das Urabstimmungsergebnis von knapp 95 Prozent für den Streik zeige die große Bereitschaft der Mitarbeiter, für ihre Ziele zu kämpfen, sagte Hoetzl. Man hoffe aber noch immer auf ein Einlenken des Unternehmensvorstands und stehe mit diesem in Kontakt.
Hintergrund des Arbeitskampfs ist der Streit um einen Sozialtarifvertrag und die Streichung von Stellen am Frankenthaler Standort. Das Unternehmen plant, die dortige Produktion von Falzmaschinen an ein anderes Werk auszugliedern und etwa 200 von noch 650 Stellen zu streichen. Die IG Metall fordert, die Produktion der Falzapparate in Frankenthal zu belassen. Weiterer Streitpunkt ist die Höhe der Abfindungen für entlassene Mitarbeiter. In drei Verhandlungsrunden war zuvor keine Einigung erzielt worden.
dapd


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