Allein in München wurden 37 297 Unterschriften gezählt, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Verglichen mit vergangenen Volksbegehren sei das Nichtraucherschutz-Volksbegehren das mit der höchsten Beteiligung, sagte eine Sprecherin der Stadt.

Auch in Nürnberg (über 17 000 Unterschriften), Augsburg (7259) Regensburg (4014) und Passau (2306) stieß die Aktion auf großes Interesse. In Nürnberg und Augsburg geht man davon aus, dass noch vor Ende der Eintragungsfrist die Zehn-Prozent-Hürde überschritten wird, sollte der jetzige Trend bestehen bleiben. «Wir verzeichnen zurzeit die doppelte Anzahl an Unterschriften wie beim vergangenen Volksbegehren», sagte der Leiter des Nürnberger Wahlamts, Wolf Schäfer. Als erste Kommune hat nach Angaben der ÖDP das mittelfränkische Schwabach die Zehn-Prozent-Hürde überschritten.

Trotz der positiven Ergebnisse in einigen Städten konnte laut Organisator Sebastian Frankenberger der starke Trend der ersten Tage nicht gehalten werden: «Wir brauchen daher einen starken Endspurt. Vor allem das nächste Wochenende wird entscheidend. Viele Rathäuser haben Samstag oder auch Sonntag geöffnet», betonte Frankenberger.

Damit das Volksbegehren Erfolg hat, müssen sich landesweit zehn Prozent der Wahlberechtigten (rund 940 000 Menschen) in Unterschriftenlisten eintragen.

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