Stada bestätigt Jahresprognosen: Der Arzneimittelhersteller Stada hat seine Jahresprognose bestätigt. Danach werde weiterhin die Chance gesehen, 2010 ein Wachstum sowohl beim Umsatz als auch bei allen operativen, um einmalige Sondereffekte bereinigten Ertragskennzahlen zu erzielen, teilte das MDAX-Unternehmen am Dienstag mit.
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Das laufende Jahr werde durch unterschiedliche und teilweise gegenläufige Faktoren in den verschiedenen nationalen Märkten geprägt sein, erklärte der Konzern weiter. Insgesamt erwartet der Generikahersteller jedoch eine Umsatzsteigerung, von der auch positive Einflüsse auf die Ertragsentwicklung ausgehen sollten.

Im operativen Geschäft in einzelnen nationalen Märkten rechnet der Vorstand im laufenden Jahr mit intensivem Wettbewerb und signifikantem Margendruck. Letzteres gelte besonders von durch Ausschreibungen geprägten Geschäften im Segment Generika. Darüber hinaus werde die Entwicklung des laufenden Geschäftsjahres für Stada wesentlich von den Währungsrelationen insbesondere des russischen Rubel und des serbischen Dinar zum Euro abhängen, erklärte das Unternehmen.

Mit dem Sparprogramm «Stada - build the future» hofft das Unternehmen, zusätzliche Ergebnisbeiträge erzielen zu können. Die jährlichen Einsparungen sollen im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich liegen. Allerdings müsse als Folge der Effizienzsteigerungen auch mit höheren Investitionen sowie Belastungen durch projektbezogene Sondereffekte gerechnet werden.

Zugleich bestätigte Stada auch die zu Monatsbeginn berichteten Geschäftszahlen für 2009. Denen zufolge war der Gewinn gegenüber 2008 um knapp ein Drittel auf 100,4 Millionen Euro gestiegen. Zugleich fiel der Umsatz jedoch um fünf Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Zwei Drittel der Umsätze seien im internationalen Geschäft erwirtschaftet worden.

Vor dem Hintergrund der vorläufigen Ergebnisse kündigte Stada eine Dividendenanhebung für 2009 an: Die Dividende je Stammaktie soll auf 0,55 Euro je Anteilschein steigen. Für 2008 waren 0,52 Euro gezahlt worden.

Ende 2009 beschäftigte der Konzern nach eigenen Angaben weltweit rund 8000 Mitarbeiter.

Bad Vilbel (ddp)