Sprecherin - Gemeinderat lehnt Bürgerbefragung zu Kraftwerksbau ab
Die Sprecherin der Bürgerinitiative «Saubere Energie Dörpen», Inge Stemmer, warf dem Gemeinderat mit Blick auf die Entscheidung «Arroganz der Macht» vor Die Bürgerinitiativen «Saubere Luft Ostfriesland» und «Saubere Energie Dörpen» wollten in Zukunft verstärkt auf den koordinierten Protest gegen die Kohlekraftwerke im Nordwesten setzen.Bereits seit Monaten schwelt ein Streit zwischen der CDU-geführten Ratsmehrheit der Gemeinde Dörpen und verschiedenen Umweltverbänden und Bürgerinitiativen. Der Rat der emsländischen Gemeinde Dörpen hat sich gegen eine Bürgerbefragung über den Bau eines Kohlekraftwerks ausgesprochen. Das Gremium habe mehrheitlich dagegen gestimmt, die Entscheidung für das Kraftwerksprojekt von einem Bürgervotum abhängig zu machen, sagte Gemeindedirektor Hans Hansen (CDU) am Mittwoch. Für die Gemeinde Dörpen sei damit aber noch nicht das Ende der Auseinandersetzungen um den Bau des Kraftwerkes erreicht. Es müssten noch zahlreiche Eingaben und Einwendungen geprüft werden. Hansen fügte hinzu: «Wir wollen, dass alles nach Recht und Gesetz abläuft. Dabei geht Genauigkeit vor Schnelligkeit.»
Die Sprecherin der Bürgerinitiative «Saubere Energie Dörpen», Inge Stemmer, warf dem Gemeinderat mit Blick auf die Entscheidung «Arroganz der Macht» vor. Die Bürgerinitiativen «Saubere Luft Ostfriesland» und «Saubere Energie Dörpen» wollten in Zukunft verstärkt auf den koordinierten Protest gegen die Kohlekraftwerke im Nordwesten setzen.
Bereits seit Monaten schwelt ein Streit zwischen der CDU-geführten Ratsmehrheit der Gemeinde Dörpen und verschiedenen Umweltverbänden und Bürgerinitiativen. Auslöser ist der gemeinsam mit dem baden-württembergischen Energieunternehmen EnBW und dem schweizerischen Investor BKW (Berner Kraftwerke AG) geplante Bau eines 900 Megawatt-Kohlekraftwerks. Das nach Unternehmensangaben modernsten Anforderungen entsprechende Kraftwerk soll die allgemeine Stromversorgung stabilisieren und speziell die in Dörpen ansässige Firma Nordland-Papier mit Energie versorgen.
ddp/thn/fgr
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Die Sprecherin der Bürgerinitiative «Saubere Energie Dörpen», Inge Stemmer, warf dem Gemeinderat mit Blick auf die Entscheidung «Arroganz der Macht» vor Die Bürgerinitiativen «Saubere Luft Ostfriesland» und «Saubere Energie Dörpen» wollten in Zukunft verstärkt auf den koordinierten Protest gegen die Kohlekraftwerke im Nordwesten setzen.Bereits seit Monaten schwelt ein Streit zwischen der CDU-geführten Ratsmehrheit der Gemeinde Dörpen und verschiedenen Umweltverbänden und Bürgerinitiativen. Der Rat der emsländischen Gemeinde Dörpen hat sich gegen eine Bürgerbefragung über den Bau eines Kohlekraftwerks ausgesprochen. Das Gremium habe mehrheitlich dagegen gestimmt, die Entscheidung für das Kraftwerksprojekt von einem Bürgervotum abhängig zu machen, sagte Gemeindedirektor Hans Hansen (CDU) am Mittwoch. Für die Gemeinde Dörpen sei damit aber noch nicht das Ende der Auseinandersetzungen um den Bau des Kraftwerkes erreicht. Es müssten noch zahlreiche Eingaben und Einwendungen geprüft werden. Hansen fügte hinzu: «Wir wollen, dass alles nach Recht und Gesetz abläuft. Dabei geht Genauigkeit vor Schnelligkeit.»
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