Unternehmensnachrichten
Sportartikelhersteller - adidas kaufen
11.11.09 | 15:02 UhrDer weltweit zweitgrößte Sportartikelhersteller adidas habe im dritten Quartal im Vergleich zur Vorjahresperiode einen Rückgang beim Nettogewinn von 30% auf EUR 213 Mio. hinnehmen müssen. Ursächlich dafür seien heftige Rabatte und ungünstige Währungsentwicklungen gewesen. Dennoch sei die Ergebnisverbesserung verglichen zum ersten Halbjahr evident.
Wien (aktiencheck.de AG) - Christian Hinterwallner, Analyst der Raiffeisen Centrobank, stuft die Aktie von adidas (ISIN DE0005003404/ WKN 500340) weiterhin mit "kaufen" ein.
Wien (aktiencheck.de AG) - Christian Hinterwallner, Analyst der Raiffeisen Centrobank, stuft die Aktie von adidas (ISIN DE0005003404/ WKN 500340) weiterhin mit "kaufen" ein.Der weltweit zweitgrößte Sportartikelhersteller adidas habe im dritten Quartal im Vergleich zur Vorjahresperiode einen Rückgang beim Nettogewinn von 30% auf EUR 213 Mio. hinnehmen müssen. Ursächlich dafür seien heftige Rabatte und ungünstige Währungsentwicklungen gewesen. Dennoch sei die Ergebnisverbesserung verglichen zum ersten Halbjahr evident.
Der weltweit zweitgrößte Sportartikelhersteller adidas habe im dritten Quartal im Vergleich zur Vorjahresperiode einen Rückgang beim Nettogewinn von 30% auf EUR 213 Mio. hinnehmen müssen. Ursächlich dafür seien heftige Rabatte und ungünstige Währungsentwicklungen gewesen. Dennoch sei die Ergebnisverbesserung verglichen zum ersten Halbjahr evident.Der Umsatz habe sich im dritten Quartal um 6,3% auf EUR 2,89 Mrd. verringert, wobei sämtliche Unternehmenssegmente Umsatzrückgänge hätten hinnehmen müssen.
Der Umsatz habe sich im dritten Quartal um 6,3% auf EUR 2,89 Mrd. verringert, wobei sämtliche Unternehmenssegmente Umsatzrückgänge hätten hinnehmen müssen.Aufgrund des aktuell schwierigen konjunkturellen Umfelds und mangels sportlicher Großereignisse habe adidas die Prognose für dieses Jahr von einem währungsbereinigtem Umsatzrückgang im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich bestätigt. Gleichzeitig habe sich das Management für das kommende Geschäftsjahr vorsichtig optimistisch gezeigt.
Aufgrund des aktuell schwierigen konjunkturellen Umfelds und mangels sportlicher Großereignisse habe adidas die Prognose für dieses Jahr von einem währungsbereinigtem Umsatzrückgang im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich bestätigt. Gleichzeitig habe sich das Management für das kommende Geschäftsjahr vorsichtig optimistisch gezeigt.Nach Rekordjahren sei es an der Zeit Geschäftsstrukturen und -bereiche zu hinterfragen. Die aktuelle Wirtschaftskrise bedeute daher nicht nur hinsichtlich der Geschäftsentwicklung eine gröbere Zäsur. Eine deutliche Straffung der Strukturen, vermehrter Fokus auf das margenträchtigere Einzelhandelsgeschäft und die Sanierung der Problemfelder sollten hier deutliche Fortschritte bringen.
Nach Rekordjahren sei es an der Zeit Geschäftsstrukturen und -bereiche zu hinterfragen. Die aktuelle Wirtschaftskrise bedeute daher nicht nur hinsichtlich der Geschäftsentwicklung eine gröbere Zäsur. Eine deutliche Straffung der Strukturen, vermehrter Fokus auf das margenträchtigere Einzelhandelsgeschäft und die Sanierung der Problemfelder sollten hier deutliche Fortschritte bringen.Die Bruttomarge habe sich auf 45,3% (Q3 2008: 49,0%) verringert. Der Margendruck habe aus höheren Einstandskosten, Währungsabwertungseffekten und einem sehr wettbewerbsintensiven Einzelhandelsumfeld resultiert.
Die Bruttomarge habe sich auf 45,3% (Q3 2008: 49,0%) verringert. Der Margendruck habe aus höheren Einstandskosten, Währungsabwertungseffekten und einem sehr wettbewerbsintensiven Einzelhandelsumfeld resultiert.Nach dem schwachen ersten Halbjahr zeichne sich mittlerweile eine schrittweise Besserung in der Geschäftsentwicklung des Sportartikelriesen ab. Die aktuelle Wirtschaftssituation biete zudem die Möglichkeit, Problemfelder (Reebok) und Organisation kräftig umzukrempeln. Eine globale Wirtschaftserholung, sportliche Großereignisse und eine schlankere Organisationsstruktur würden adidas in den kommenden Quartalen dann wieder in die Erfolgsspur bringen.
Nach dem schwachen ersten Halbjahr zeichne sich mittlerweile eine schrittweise Besserung in der Geschäftsentwicklung des Sportartikelriesen ab. Die aktuelle Wirtschaftssituation biete zudem die Möglichkeit, Problemfelder (Reebok) und Organisation kräftig umzukrempeln. Eine globale Wirtschaftserholung, sportliche Großereignisse und eine schlankere Organisationsstruktur würden adidas in den kommenden Quartalen dann wieder in die Erfolgsspur bringen.Die Analysten der Raiffeisen Centrobank bestätigen daher ihre "Kauf"-Einschätzung für die adidas-Aktie. (Analyse vom 11.11.2009) (11.11.2009/ac/a/d)
Die Analysten der Raiffeisen Centrobank bestätigen daher ihre "Kauf"-Einschätzung für die adidas-Aktie. (Analyse vom 11.11.2009) (11.11.2009/ac/a/d)Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.Url zum Artikel:
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Der weltweit zweitgrößte Sportartikelhersteller adidas habe im dritten Quartal im Vergleich zur Vorjahresperiode einen Rückgang beim Nettogewinn von 30% auf EUR 213 Mio. hinnehmen müssen. Ursächlich dafür seien heftige Rabatte und ungünstige Währungsentwicklungen gewesen. Dennoch sei die Ergebnisverbesserung verglichen zum ersten Halbjahr evident.
Der weltweit zweitgrößte Sportartikelhersteller adidas habe im dritten Quartal im Vergleich zur Vorjahresperiode einen Rückgang beim Nettogewinn von 30% auf EUR 213 Mio. hinnehmen müssen. Ursächlich dafür seien heftige Rabatte und ungünstige Währungsentwicklungen gewesen. Dennoch sei die Ergebnisverbesserung verglichen zum ersten Halbjahr evident.
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